Am 20. Juni fand das erste Treffen der Teilnehmer und Organisatoren des Projekts „Monitoring Disinformation Flows“ statt.

An der Veranstaltung nahmen Journalisten, Forscher, Aktivisten und junge Berufseinsteiger teil, die ihre ersten Schritte im Bereich des Journalismus machen.
Das Interesse an dem Programm war groß: Aus rund fünfzig eingegangenen Bewerbungen wurden fünfzehn Teilnehmer mit unterschiedlichem beruflichen und akademischen Hintergrund ausgewählt.
Das Hauptziel des ersten Treffens bestand nicht nur darin, die kommenden Phasen des Projekts vorzustellen, sondern auch eine Plattform für eine offene und sachliche Diskussion zu schaffen, auf der die Teilnehmer ihre Erfahrungen, Bedenken und Beobachtungen austauschen konnten. Während des Treffens wurden viele wichtige Themen erörtert.
Die Teilnehmer versuchten, eine Reihe von Schlüsselfragen zu beantworten: Woher beziehen die Menschen heute ihre Informationen, wie haben sich die Gewohnheiten beim Informationskonsum verändert, welche Plattformen haben die größte Einflusskraft erlangt und wie beeinflussen sie die Meinungsbildung in der Öffentlichkeit?
Besonderes Augenmerk wurde auf die Herausforderungen gelegt, denen Journalisten gegenüberstehen. Im Mittelpunkt der Diskussion standen die rasanten Veränderungen im Informationsumfeld und bei den Arbeitsbedingungen, der Druck und die Risiken, denen Journalisten ausgesetzt sind, sowie die Frage, ob Journalisten im modernen Medienumfeld anfälliger sind als je zuvor. Die Teilnehmer tauschten ihre beruflichen Erfahrungen aus und reflektierten dabei sowohl die Herausforderungen der Faktenprüfung als auch die Folgen der raschen Verbreitung falscher und manipulativer Inhalte.
Eines der wichtigsten Themen des Treffens waren die verschiedenen Arten von Desinformation. Dabei wurden die Besonderheiten von Falschinformationen, manipulativen Inhalten, organisierten Informationskampagnen und Einflussoperationen erörtert. Die Teilnehmer machten sich zudem mit den wichtigsten Grundsätzen, Methoden und Instrumenten zur Überwachung von Desinformationsströmen vertraut, die künftig im Rahmen des Projekts zum Einsatz kommen sollen.
Besonderes Augenmerk wurde auf den Prozess der Faktenprüfung und die Möglichkeiten der Open-Source-Intelligence (OSINT) gelegt. Es wurden Methoden zur Informationsüberprüfung, die Untersuchung digitaler Spuren, Kriterien zur Bewertung von Quellen sowie Werkzeuge erörtert, die heute im investigativen Journalismus weit verbreitet sind.

Auch das Thema künstliche Intelligenz (KI) stieß während der Diskussion auf großes Interesse. Die Teilnehmer sprachen darüber, wie KI das Informationsumfeld verändert und dabei gleichzeitig neue Chancen und neue Risiken mit sich bringt. Sie befassten sich mit durch künstliche Intelligenz erstellten Inhalten, Deepfakes, automatisierten Propagandainstrumenten und deren Auswirkungen auf die öffentliche Debatte.
Bei dem Treffen wurden auch Herausforderungen im Zusammenhang mit der Informationssicherheit Armeniens erörtert. Die Teilnehmer sprachen über hybride Kriegsführung, Informations- und Einflussoperationen sowie regionale Entwicklungen und versuchten zu verstehen, welche neuen Bedrohungen in einer sich rasch wandelnden Welt entstehen und welche Rolle Journalisten, Forscher und Vertreter der Zivilgesellschaft bei der Bekämpfung dieser Bedrohungen spielen können.

Das erste Treffen hat gezeigt, dass großes Potenzial für den Aufbau einer interessierten und fachkundigen Gemeinschaft rund um dieses Thema besteht. Das aktive Engagement der Teilnehmer, die vielfältigen Erfahrungen und die offenen Diskussionen haben eine wichtige Grundlage für die nachfolgenden Phasen des Projekts geschaffen.

In den kommenden Monaten werden die Projektteilnehmer ihre Arbeit fortsetzen und ihre Kenntnisse in den Bereichen Überwachung von Desinformation, Faktenprüfung, Open-Source-Recherche und Informationssicherheit vertiefen. Das Projekt zielt nicht nur darauf ab, die beruflichen Fähigkeiten der Teilnehmer weiterzuentwickeln, sondern auch einen Beitrag zum Kampf gegen Desinformation in Armenien und zum Aufbau einer Plattform gegen Desinformation zu leisten. Eines der wichtigen Ergebnisse des Treffens war, dass bei diesem ersten Zusammenkommen bereits der Grundstein für eine kreative und kooperative journalistische Gemeinschaft im Rahmen des Projekts gelegt wurde. Teilnehmer mit unterschiedlichen Erfahrungen, beruflichen Interessen und Fähigkeiten hatten die Gelegenheit, sich kennenzulernen, gemeinsame Themen zu diskutieren und zukünftige Wege der Zusammenarbeit zu skizzieren.

In den kommenden Monaten wird diese Community nicht nur an den Bildungs- und Forschungsaktivitäten des Projekts teilnehmen, sondern sich auch zu einer aktiven Plattform im Kampf gegen Desinformation entwickeln. Die Community-Mitglieder werden gemeinsam Beobachtungen durchführen, Erfahrungen und Werkzeuge austauschen sowie Kompetenzen im Bereich Faktenprüfung und Open-Source-Recherche entwickeln und so zur Schaffung eines widerstandsfähigeren und besser informierten öffentlichen Umfelds in Armenien beitragen.
Ziel des Projekts ist es, ein nachhaltiges Netzwerk von Fachleuten aufzubauen, das auch nach Projektende weiter zusammenarbeitet, um gemeinsam auf Informationsbedrohungen zu reagieren, qualitativ hochwertigen Journalismus zu fördern und dazu beizutragen, die Medienkompetenz der Öffentlichkeit zu stärken und die Cyber-Resilienz zu verbessern.
Eines der wichtigsten Ergebnisse des Treffens war, dass bei dieser ersten Zusammenkunft bereits der Grundstein für die kreative und kooperative journalistische Gemeinschaft des Projekts gelegt wurde. Teilnehmer mit unterschiedlichen Erfahrungen, beruflichen Interessen und Fähigkeiten hatten die Gelegenheit, sich kennenzulernen, gemeinsame Themen zu diskutieren und zukünftige Wege der Zusammenarbeit zu skizzieren.

In den kommenden Monaten wird diese Gemeinschaft nicht nur an den Bildungs- und Forschungsaktivitäten des Projekts teilnehmen, sondern auch zu einer aktiven Plattform im Kampf gegen Desinformation werden. Die Mitglieder der Gemeinschaft werden gemeinsam Überwachungsmaßnahmen durchführen, Erfahrungen und Werkzeuge austauschen sowie Kompetenzen im Bereich Faktenprüfung und Open-Source-Recherche entwickeln und so zur Schaffung eines widerstandsfähigeren und besser informierten öffentlichen Umfelds in Armenien beitragen.
Das Projekt zielt darauf ab, ein nachhaltiges Netzwerk von Fachleuten aufzubauen, die auch nach Abschluss des Programms weiterhin zusammenarbeiten, gemeinsam auf Informationsbedrohungen reagieren, qualitativ hochwertigen Journalismus fördern und zur Verbesserung der Medienkompetenz der Öffentlichkeit beitragen werden.
Ani Sukiasyan IGFM Armenia
Das Material wurde im Rahmen des Projekts „Überwachung von Desinformationsströmen“ erstellt.
Das Projekt wird vom deutschen Auswärtigen Amt finanziert.

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