Überblick über die Ereignisse in der Stadt Khachmaz – Teil 1

Im September 2018 führte die nationale Sektion der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte in Aserbaidschan eine Veranstaltung in der Stadt Khachmaz durch.
Die Veranstaltung zeichnete sich durch eine hohe Aktivität der Teilnehmer, insbesondere der Frauen, aus. Während der Veranstaltung wurde die Aufmerksamkeit der Teilnehmer auf die Situation gelenkt, indem Menschenrechte und Freiheiten sowie Mechanismen zum Schutz der Menschenrechte vorgestellt wurden.
Die Teilnehmer nutzten die sich bietende Gelegenheit und stellten ihre Fragen, auf die sie Antworten und Ratschläge erhielten. Die meisten Teilnehmer wiesen erneut auf Probleme bei der Einhaltung von Rechten und Freiheiten im sozialen Bereich hin. Sie interessierten sich hauptsächlich für Probleme und die Lösung von Problemen bei der Erlangung von Renten, für Bankdarlehen, Sozialleistungen und gezielte Sozialhilfe, für das Verfahren zur Berechnung und Zurückhaltung von Löhnen usw.
Wie bereits erwähnt, haben Frauen besonderes Augenmerk auf die Gewährleistung der Rechte der Frau, der Gleichstellung der Geschlechter, der frühen Ehe und der häuslichen Gewalt gelegt. Eine der Teilnehmerinnen, Aysel A., sagte, dass sie unter dem Druck ihrer Familie stand, die auf ihrer Ehe bestand und es ihr nicht erlaubte, ihre Ausbildung fortzusetzen. Durch die Teilnehmerin wurde der Kontakt zu ihrer Familie aufgebaut, und nach fortdauernden Gesprächen gelang es, eine Frühehe zu verhindern und sie konnte ihr Studium fortsetzen. Das Vorkommen von Frühehen ist jedoch ein bestehendes Problem und die aserbaidschanische Sektion der IGFM wird sich weiterhin um die Wahrung der Rechte von Frauen bemühen.
Khachmaz 29.09.2018
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