Header 600. Hilfstransport der IGFM Wittlich

Gute Laune bei den ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern der IGFM-Arbeitsgruppe Wittlich nach Ladung des 600. Hilfstransports. Foto: IGFM

600. Hilfstransport der IGFM Wittlich: Hilfe von Mensch zu Mensch

Wittlich, 3. Juli 2026 – Mit dem Beladen ihres 600. humanitären Hilfstransports hat die Arbeitsgruppe Wittlich der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) einen besonderen Meilenstein erreicht. Zahlreiche Gäste aus Politik, Gesellschaft, Medien sowie langjährige Kooperationspartner und viele Bürgerinnen und Bürger waren der Einladung gefolgt, um dieses außergewöhnliche Jubiläum gemeinsam zu würdigen. 

„Jeder Hilfstransport ist ein Zeichen der Hoffnung für Menschen in schwierigen Lebenssituationen. Der heutige 600. Transport zeigt, was durch ehrenamtliches Engagement, Vertrauen und Zusammenarbeit über viele Jahre hinweg erreicht werden kann“, betonte Carmen Jondral-Schuler, Leiterin der IGFM-Arbeitsgruppe Wittlich und dankte der Gründerin Katrin Bornmüller, die mit ihrem Mut, ihrer Überzeugungskraft und dem unermüdlichen Einsatz den Grundstein für das Jubiläum gelegt hat.

Seit mehr als vier Jahrzehnten engagieren sich die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer der IGFM Arbeitsgruppe Wittlich für Menschen in Not. Der 600. Hilfstransport steht dabei nicht nur für eine beeindruckende Zahl, sondern vor allem für gelebte Solidarität, Menschlichkeit und praktische Hilfe über Ländergrenzen hinweg. Die Veranstaltung bot den Gästen die Möglichkeit, die Vorbereitung eines Hilfstransports aus nächster Nähe zu erleben und mit den Ehrenamtlichen ins Gespräch zu kommen. Viele Besucher zeigten sich beeindruckt vom langjährigen Engagement und von der großen Zahl an Helferinnen und Helfern, die ihre Zeit und Kraft in den Dienst der humanitären Hilfe stellen.

Dank von Politik und Zivilgesellschaft
Besonders erfreulich war die große Resonanz aus Politik und Gesellschaft. Vertreter verschiedener Institutionen und Organisationen würdigten die kontinuierliche Arbeit der IGFM und dankten den Ehrenamtlichen für ihren unermüdlichen Einsatz für Menschenrechte und humanitäre Hilfe. Ein besonderer Dank galt auch den zahlreichen Spenderinnen und Spendern sowie den langjährigen Kooperationspartnern, deren Unterstützung die Durchführung der Hilfstransporte überhaupt erst möglich macht. Viele von ihnen begleiten die Arbeit der IGFM Wittlich seit Jahren oder sogar Jahrzehnten und leisten damit einen wichtigen Beitrag zur Hilfe für bedürftige Menschen.

Humanitäre Hilfe der IGFM
Seit Gründung der IGFM im Jahre 1972 hat die IGFM mit zigtausenden Paketen politische Gefangene, aus politischen oder religiösen Gründen Verfolgte und ihre Angehörigen unterstützt. Lastzüge kamen erstmals zur Unterstützung der Freiheitsbewegung „Solidarnosc“ in Polen Anfang der achtziger Jahre zum Einsatz. Seither hat die IGFM mit hunderten Lastzügen und humanitären Hilfseinsätzen vor Ort in Südost- und Osteuropa, im Nahen Osten, in Zentralasien, in Nord- und Zentralafrika, Mittel- und Südamerika Menschen unterstützt, die aus politischen oder religiösen Gründen keine oder nicht genügend staatliche Hilfe zu erwarten hatten.

Gute Laune beim Beladen und bei Übergabe der Auszeichnung

Update: 6. Juli 2026. Der Hilfstransport ist inzwischen in Ignalina bei der Litauischen IGFM-Sektion angekommen. 

Ankunft in Ignalina und Dankesvideo der litauischen IGFM-Sektion

Weitere Eindrücke der Ankunft in Ignalina