Shirmaher

Thomas Schirrmacher mit Dilshad Barzani, dem Vertreter der Regionalregierung Kurdistans (KRG) in Deutschland, in der Repräsentanz in Berlin. Im Hintergrund ist ein Porträt seines Vaters Mustafa Barzani zu sehen, des historischen Führers der kurdischen Nationalbewegung und geistigen Begründers der heutigen Regionalregierung Kurdistans.

Der Präsident der IGFM trifft den Vertreter der Regionalregierung Kurdistans in Deutschland

Thomas Schirrmacher, Präsident der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte (ISHR) und des Internationalen Instituts für Religionsfreiheit (IIRF), traf sich in Berlin mit Dilshad Barzani, dem Vertreter der Regionalregierung Kurdistans (KRG) in Deutschland, in dessen Büro in der Nähe des Deutschen Bundestages zu einem ausführlichen Gespräch. Die beiden kannten sich bereits von früheren Treffen.

Im Mittelpunkt der Diskussion standen die politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen in der Regionalregierung Kurdistans, ihr verfassungsrechtlicher Status innerhalb des Irak sowie die Zukunftsperspektiven der Region. Schirrmacher legte seine Ansichten – für die er sich seit Jahrzehnten öffentlich einsetzt – zum Selbstbestimmungsrecht des kurdischen Volkes und zur Zukunft Kurdistans dar. Darüber hinaus wurden Themen im Zusammenhang mit Menschenrechten, Religionsfreiheit und dem Schutz religiöser und ethnischer Minderheiten erörtert.

Schirrmacher berichtete über seine jüngsten Reisen zur Regionalregierung Kurdistans (KRG) und über seine Treffen mit Vertretern der kurdischen Regierung, religiösen Führern und Vertretern der Zivilgesellschaft. Er lobte die KRG dafür, dass sie Angehörigen vieler religiöser Minderheiten, die aus Nachbarländern in das Gebiet der KRG geflohen waren, Schutz gewährt habe. Außerdem sprach er über seine Vorträge und Begegnungen mit der kurdischen Gemeinschaft in Deutschland.

Das Treffen knüpfte an Schirrmachers jahrzehntelanges Engagement für die Kurden an. Seit den 1980er Jahren veröffentlicht er wissenschaftliche Arbeiten über Kurdistan und die Kurden, setzt sich für die Rechte des kurdischen Volkes sowie für Religionsfreiheit und den Schutz verfolgter Minderheiten ein und pflegt enge Kontakte zu kurdischen Institutionen und Führungspersönlichkeiten.

Das Gespräch fand in einer herzlichen und freundlichen Atmosphäre statt.