Wladimir Kara-Murza befindet sich in einer Kolonie mit den strengsten Bedingungen – folterähnlich, wie seine Frau Jewgenia sagt.

 

Bis heute hat Wolodja 255 aufeinanderfolgende Tage im SHIZO-PKT-EPKT verbracht. Dabei sind die Strafzellen während der Etappe von Moskau nach Omsk und das SHIZO in Vodnik nicht mitgezählt.

In 255 Tagen im strengen Regime IK-6 und im Sonderregime IK-7 in Omsk hat er keinen einzigen anderen Häftling gesehen.

255 Tage hintereinander erhielt er täglich eineinhalb Stunden lang Stift und Papier. 255 Tage hintereinander hat er einen Becher, eine Zahnbürste, ein Stück Seife, zwei Handtücher und zwei Bücher.

Ich versuche immer wieder auszudrücken, was ich darüber denke, aber es gibt keine Worte dafür in irgendeiner Sprache, die ich kenne….

 

 

 

Источник: evgenia.karamurza