
Hessische Landtagsabgeordnete, die die Petition sowie die dahinterstehende Botschaft unterstützen. Damit setzen sie ein parteiübergreifendes Zeichen für Menschenrechte und Gerechtigkeit.
IGFM begrüßt gemeinsamen Einsatz für verschleppte ukrainische Zivilgefangene im Hessischen Landtag
Frankfurt am Main/ Wiesbaden, 20. Dezember 2024 – Abgeordnete aus den unterschiedlichen demokratischen Fraktionen im Hessischen Landtag haben sich in einem gemeinsamen Brief an die zuständigen Behörden in Russland gewandt und fordern die Freilassung ukrainischer Zivilgefangener. Außerdem appellieren sie an die russische Menschenrechtsbeauftragte Moskalkova, die Kontaktaufnahme der Familien der verschleppten zuzulassen sowie rechtlichen Beistand zu gewähren.
Die Angehörigen wissen teilweise nicht, wo sich ihre Familienmitglieder befinden, wie es ihnen geht und was ihnen vorgeworfen wird. Letztendlich fordern die Abgeordneten auch die Haftbedingungen zu prüfen und die Verantwortlichen für die Geiselnahme zur Rechenschaft zu ziehen.
„Es ist, gerade in diesen Zeiten, ein gutes Zeichen, dass sich Abgeordnete über Parteigrenzen hinweg zusammen für Menschenrechte und für die Ukraine einsetzen. Durch den völkerrechtswidrigen Angriff Russlands sind viele Menschenrechtsverletzungen, Folter, Vergewaltigung und Verschleppung von Menschen zu beklagen. Hier brauchen wir die Unterstützung der demokratischen Parteien in Deutschland und natürlich der ganzen Gesellschaft. Durch Sichtbarmachung der einzelnen Schicksale und Öffentlichkeit entsteht Druck auf die Behörden in Russland. Das ist eine Möglichkeit, die genutzt werden sollte, um den Menschen zu helfen. Wer sich gegen Menschenrechtsverletzungen einsetzt, setzt sich auch für die Demokratie und eine bessere Welt ein“, so Valerio Krüger von der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte.
Unterzeichnerinnen und Unterzeichner der Petition:
Martina Feldmayer, Miriam Dahlke, Nina Eisenhardt, Vanessa Gronemann, Kaya Kinkel, Katy Walther (Bündnis 90 /DIE GRÜNEN), Dr. Daniela Sommer, Bijan Kaffenberger, Lisa Gnadl, (SPD), Yanki Pürsün (FDP) und Max Schad /CDU).
Hier finden Sie die Petition:
Hier finden Sie die Profile der ukrainischen Zivilgefangenen:



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