Die Veranstaltung in der Stadt Kutaisi am 10. November 2018

Die erste Veranstaltung fand am 10. November 2018 in der Stadt Kutaissi statt. Diese Region ist zusammen mit der Region Samegrelo die Hauptregion Westgeorgiens. Die Stadt Kutaissi selbst ist eine politisch sehr aktive Stadt. Das zweite Gebäude des georgischen Parlaments befindet sich hier. Kutaissi ist die alte Hauptstadt von Westgeorgien – diese Region wurde gewählt, weil sie ähnliche Probleme hat wie in ganz Georgien. Die Region Imeretien und die Stadt Kutaissi haben nach Tiflis die größte industrielle Bedeutung und Einwohnerzahl.

 


An der Konferenz am 10. November nahmen 15 Teilnehmer teil, die verschiedene Bevölkerungsgruppen vertraten. Sie haben sich sehr aktiv an der Diskussion aller Probleme beteiligt. Die Teilnehmer stellten den Organisatoren viele Fragen, sie interessierten sich besonders für die Arbeit der IGFM. Sie waren sehr interessiert an der Möglichkeit, Artikel über ihre Probleme in der internationalen Presse zu schreiben. In der Region gibt es ein lokales Fernsehen, unabhängige Medien, viele NGOs, sowie Jugendverbände und -clubs. Die Infrastruktur ist durchschnittlich, aber die Teilnehmer äußerten den Wunsch nach Verbesserung. Lokale NGOs wenden sich häufig an örtliche Behörden mit Vorschlägen zur Verbesserung dieser Situation. Die Region ist gänzlich mit Zugang zum Internet und zur Mobilfunkkommunikation ausgestattet. Wir haben einige Blogger getroffen, doch ist dieser Kommunikationsbereich dort insgesamt noch unterentwickelt. Sie äußerten den Wunsch, mit uns zusammenzuarbeiten und Artikel in unserem Portal zu veröffentlichen. Wir sagten ihnen, dass es sehr gut wäre, nicht nur ihre Meinung, sondern auch die Meinung der lokalen Bevölkerung so gut wie möglich darzustellen. Die Rechte der religiösen Minderheiten sowie alle grundlegenden Menschenrechte sind in der Region geschützt. Es gibt jedoch Probleme mit Beschäftigung und

In der Region ist Meinungsfreiheit gegeben. NGOs und Einzelpersonen können sich mit den lokalen Behörden besprechen, aktiv an Problemlösungen teilhaben. Wenn wir die Situation in der Region mit der Situation im ganzen Land vergleichen, unterscheiden sich die gemeinsamen Probleme nicht sehr voneinander. Sobald sich das georgische Parlament in Kutaissi befindet, können örtliche NGOs Probleme mit den Abgeordneten des georgischen Parlaments frei besprechen. Das Feedback, das wir nach unserer Konferenz erhielten, war sehr positiv.

 

Eine solche Veranstaltung gab es bislang in der Region nicht, daher sollte dieses Projekt weitergeführt und ausgebaut werden. Blogger und Einzelpersonen teilten ihre Meinungen auf Facebook und in anderen sozialen Netzwerken mit. Ihrer Ansicht nach ist unser Projekt von großer Bedeutung, da Blogger aus verschiedenen Ländern sich in unserem Internetportal zusammenschließen und über die Probleme ihrer Regionen schreiben können. Darüber hinaus ist dies eine Gelegenheit, andere aktive Blogger zu treffen, um mit ihnen zu kommunizieren. Wie bereits berichtet, war diese Veranstaltung sehr erfolgreich, da sie auf großes Interesse stieß. Für die Teilnehmer war dieses Treffen ein Novum und die Zusammenarbeit mit unseren Fachleuten sehr produktiv.

Um die Meinung der Seminarteilnehmer hier zum Ausdruck zu bringen: Solche Treffen sollten häufiger sein. Im Namen der Workshopteilnehmer danken wir der deutschen Sektion der IGFM und dem deutschen Außenministerium für ihre Unterstützung bei der Projektumsetzung. Wir haben nicht einmal erwartet, dass dieses Ereignis in der Bevölkerung so gut ankommt. Wir glauben, dass dieses einzigartige Projekt fortgesetzt werden sollte. Georgische Nationalsektion der IGFM, Präsident Avtandil Davitaia. Sprecher der regionalen Veranstaltung: Giorgi Patstsia und Giorgi Mikawa.