Im Rahmen der Initiative „Bring Kids Back UA“ konnten mehr als 2100 Kinder, die von Russland gewaltsam vertrieben worden waren, in die Ukraine zurückgebracht werden.
Seit Anfang 2026 wurden 150 Kinder in die Ukraine zurückgebracht. Gleichzeitig wertet eine Sonderkommission des ukrainischen Justizministeriums weiterhin Daten zu Fällen von Entführungen ukrainischer Kinder aus.
Was ist über die Rückkehr ukrainischer Kinder bekannt?
Bis August 2025 haben die Behörden die illegale Verbringung von 19.500 ukrainischen Kindern aus den vorübergehend besetzten Gebieten nach Russland bestätigt. Nicht nur die Ukraine, sondern auch ausländische Partner setzen sich für die Rückkehr der Kinder ein.
So entstand im Jahr 2024 eine internationale Koalition, der 41 Länder sowie der Europarat angehören.
Darüber hinaus wurde im Oktober 2025 bei der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa eine Sonderbeauftragte für die Entführung und Deportation ukrainischer Kinder eingesetzt.
Eine Sonderkommission des ukrainischen Justizministeriums setzt die Analyse und Überprüfung der Informationen zu jedem einzelnen Fall der Entführung ukrainischer Kinder durch Russland fort. Separat erörterten die Teilnehmer des Treffens die nächsten Schritte zur Umsetzung der im Dezember 2025 verabschiedeten Resolution der UN-Generalversammlung „Rückführung ukrainischer Kinder“.
Darüber hinaus wurden in dem Bericht der Unabhängigen Internationalen Untersuchungskommission der Vereinten Nationen zu den Ereignissen in der Ukraine die Deportation und die Zwangsumsiedlung ukrainischer Kinder erstmals auf UN-Ebene als Verbrechen gegen die Menschlichkeit eingestuft.
Der nächste Schritt der internationalen Bemühungen wird die Sitzung der Internationalen Koalition für die Rückführung ukrainischer Kinder sein, die am 11. Mai in Brüssel stattfindet.
Die Ukraine rechnet mit einer breiten Beteiligung der Partner und konkreten Lösungen, um die Rückkehr der illegal verschleppten Kinder zu beschleunigen.
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