Überblick über die Ereignisse in der Stadt Shamakhi – Teil 1

Im August 2018 führte die Nationalsektion Aserbaidschans der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte eine Veranstaltung in der Stadt Schamachi durch. An der Veranstaltung nahmen sowohl Menschen mittleren Alters als auch junge Menschen teil. Während der Veranstaltung wurde die Aufmerksamkeit der Teilnehmer auf das Thema Menschenrechte sowie Mechanismen zum Schutz der Menschenrechte gelenkt.
Die Teilnehmer nutzten die sich bietende Gelegenheit und stellten ihre Fragen, erhielten Antworten und Ratschläge. Die meisten Teilnehmer wiesen auf Probleme bei der Gewährleistung der Rechte und Freiheiten im sozialen Bereich hin. Grundsätzlich interessierten sie sich für Probleme und die Lösung von Problemen bei der Erlangung von Renten, Sozialleistungen und gezielter Sozialhilfe, bei der Berechnung und Zurückhaltung von Löhnen usw. Besonderes Augenmerk wurde auf die Gewährleistung der Rechte von Frauen, die Gleichstellung der Geschlechter und häusliche Gewalt gelegt.
Eine der Teilnehmerinnen, Aliya M., sprach das Problem der häuslichen Gewalt an. Das Mädchen gab an, dass sie gezwungen war, von zu Hause wegzulaufen, um nicht Opfer häuslicher Gewalt zu werden. Aber sie tat es erst, als es unerträglich wurde, dort zu leben. Aus verschiedenen Gründen hatte sie das zuvor nicht getan, darunter die nationale Mentalität, die wirtschaftliche Abhängigkeit, das Fehlen einer Alternative zur Rückkehr in das Elternhaus. So hatte keine Unterstützung bei den zuständigen Behörden beantragt. Die Erfahrungen der Länder, in denen es Zufluchtsstätten gibt, wurden zur Diskussion gestellt. Die Teilnehmer reagierten zunächst mehrdeutig, stimmten jedoch später mit Aliya überein, dass solche Zufluchtsstätten Frauen in schwierigen Momenten unterstützen würden. Die Aserbaidschanische Sektion wird ihrerseits die Bemühungen für den Aufbau von solchen Zufluchtsstätten im Land fortsetzen.
Shamakhi 24.08.2018
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