Herzliche Einladung zur Pressekonferenz:

Einsatz für ukrainische Zivilgefangene

Seit Beginn des russischen Angriffskrieges in der Ukraine, sind eklatante Menschenrechtsverletzungen zu beklagen, darunter auch die Verschleppung zahlreicher Zivilisten. Die IGFM stellt im Pressegespräch mit Aktivisten, Politikern, Überlebenden und Angehörigen die Situation ukrainischer Zivilgefangener vor.

Termin: 30. September 2024, 11:00 Uhr
Ort: Massif Central, Bethmannstraße 7-9, 60311 Frankfurt am Main

Die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) wird in einer Pressekonferenz am 30. September gemeinsam mit aus der Ukraine angereisten Angehörigen über die schwierige Situation ukrainische Zivilgefangenen in russischer Haft sprechen. Die IGFM ist seit geraumer Zeit mit Familien der Zivilgefangenen im Austausch und setzt sich aktuell für die Freilassung von über 60 Personen ein.

Gemeinsam mit Olena Tsyhipa, Vorstandsmitglied der Nichtregierungsorganisation „Zivilisten in Gefangenschaft“ (ГО „Цивільні в полоні“) und Ehefrau des ukrainischen Zivilgefangenen Sergiy Tsyhipa, Liusiena Zinovkina, Ehefrau des ukrainischen Zivilgefangenen Kostiantyn Zinovkin, Oleksandr Tarasov, ein ehemaliger Zivilgefangener, Olena Yahupova, einer Folterüberlebenden und Martina Feldmayer (MdL), politische Patin des ukrainischen Zivilgefangenen Vasiliy Dmytryk werden wir im Pressegespräch Schicksale verschleppter Zivilisten vorstellen.

Olena Tsyhipa
Liusiena Zinovkina
Oleksandr Tarasov
Olena Yahupova
Martina Feldmayer, MdL

 

Neben Zeugenaussagen und Informationen zur Situation der ukrainischen Zivilgefangenen wird eine Kunstinstallation gezeigt. Das Kunstprojekt „Please free the birds“ zeigt die Schicksale von sechs Kreml-Geiseln und unterstützt Zivilisten, die von Russland unrechtmäßig in Gefängnissen festgehalten werden. Das Projekt wurde vom Center for Civil Liberties initiiert und von der ukrainischen Künstlerin Katya Syta kuratiert.

Am 24. Februar 2022 erfolgte ein groß angelegter Angriff russischer Truppen aus mehreren Richtungen mit dem Ziel, die ukrainische Regierung zu stürzen und durch ein prorussisches Regime zu ersetzen. Eklatante Menschenrechtsverletzungen durch den Aggressor Russland sind seitdem zu beklagen, darunter zählt der völkerrechtswidrige Angriffskrieg selbst, der gezielte Beschuss ziviler Ziele, verschiedenste Kriegsverbrechen, willkürliche Verhaftungen, Folter, Vergewaltigung, Verschleppungen und Erschießungen von Zivilisten. Millionen Menschen flüchteten ab dem 24. Februar 2022 aus der Ukraine, in der die IGFM mit Mitarbeitern und Mitgliedern in regelmäßigen Kontakt steht und sich landesweit mit humanitärer Hilfe für Bedürftige und Geflüchtete einsetzt.

Bitte melden Sie sich unter presse[@]igfm.de an.