„Deepfake: Wenn man nicht einmal mehr seinen eigenen Augen trauen kann“

Stellen Sie sich vor, eine berühmte Person gibt in einem Video eine Erklärung ab. Sie sehen ihr Gesicht, Sie hören ihre Stimme. Alles wirkt absolut echt. Aber diese Worte hat sie nie gesagt.
Das ist ein sogenannter Deepfake: ein Video, ein Audio-Clip oder ein Bild, das durch künstliche Intelligenz (KI) derart erstellt oder manipuliert wurde, dass es Sprache und Aussehen einer realen Person täuschend echt nachahmt.
Heutzutage wird es zunehmend schwieriger, eine solche Fälschung nur mit bloßem Auge zu erkennen.
Wie können Sie sich also schützen?
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Hinterfragen Sie Ihre Sinne: Vertrauen Sie nicht blind auf das, was Sie sehen und hören.
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Überprüfen Sie die Quelle: Wer hat das Video als Erster veröffentlicht? Suchen Sie nach derselben Aussage auf offiziellen Webseiten und bei vertrauenswürdigen Nachrichtenmedien.
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Achten Sie auf Details: Halten Sie Ausschau nach seltsamen Bewegungen oder Unstimmigkeiten zwischen Stimme und Lippenbewegungen. Aber Vorsicht: Moderne Deepfakes weisen diese typischen Fehler oft gar nicht mehr auf.
Und das Wichtigste: Wenn ein Video Sie schockiert, Ihnen Angst macht oder den starken Drang weckt, es sofort mit anderen zu teilen – überstürzen Sie nichts. Halten Sie einen Moment inne.
Im Zeitalter der Deepfakes lautet die Frage nicht mehr nur: „Was sehe ich?“ Die entscheidende Frage lautet vielmehr: „Woher weiß ich, dass das echt ist?“
Ani SukiasyanDas Video wurde im Rahmen des Projekts zur Überwachung von Desinformationsströmen produziert.
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Das Projekt wird mit finanzieller Unterstützung des Auswärtigen Amtes der Bundesrepublik Deutschland durchgeführt.

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