{"id":39846,"date":"2024-01-09T09:52:46","date_gmt":"2024-01-09T08:52:46","guid":{"rendered":"https:\/\/humanrights-online.org\/vertreibung-aus-karabach\/"},"modified":"2024-01-09T09:52:46","modified_gmt":"2024-01-09T08:52:46","slug":"vertreibung-aus-karabach","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/humanrights-online.org\/hy\/vertreibung-aus-karabach\/","title":{"rendered":"Vertreibung aus Karabach"},"content":{"rendered":"<div class=\"fusion-text fusion-text-2\">\n<h1>Anahit Khachatryan ist 75 Jahre alt, sie wurde im Dorf Gandzasar in der Region Martakert in Berg-Karabach geboren.<\/h1>\n<div id=\"attachment_39844\" style=\"width: 513px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-39844\" class=\"wp-image-39844\" src=\"https:\/\/humanrights-online.org\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/karabah.jpg\" alt=\"\" width=\"503\" height=\"335\" srcset=\"https:\/\/humanrights-online.org\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/karabah-31x21.jpg 31w, https:\/\/humanrights-online.org\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/karabah-200x133.jpg 200w, https:\/\/humanrights-online.org\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/karabah-300x200.jpg 300w, https:\/\/humanrights-online.org\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/karabah-400x267.jpg 400w, https:\/\/humanrights-online.org\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/karabah-600x400.jpg 600w, https:\/\/humanrights-online.org\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/karabah-768x512.jpg 768w, https:\/\/humanrights-online.org\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/karabah-800x533.jpg 800w, https:\/\/humanrights-online.org\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/karabah.jpg 900w\" sizes=\"(max-width: 503px) 100vw, 503px\" \/><p id=\"caption-attachment-39844\" class=\"wp-caption-text\">\u00dcber 100.000 Heimatvertriebene haben seit der Offensive Aserbaidschans gegen Arzach im September 2023 die Grenze nach Armenien \u00fcberquert. Neun Monate lang harrten sie zuvor ohne ausreichend Nahrung, Wasser und Strom in Karabach aus. Viele von ihnen wollten ihre Heimat nie verlassen, doch ihnen blieb keine andere M\u00f6glichkeit. Foto: Arman Harutyunyan.<\/p><\/div>\n<p>In ihrem Haus, das am Rande eines Waldes liegt, lebte sie seit \u00fcber 55 Jahren. Nach ihrer Ausbildung heiratete sie und arbeitete als Lehrerin in der Dorfschule. Sie hat vier Kinder, mehrere Enkel und Urenkel. Sie und ihre Familie haben bereits einige Schwierigkeiten \u00fcberwunden: Den Angriff der 90er Jahre, den Krieg. Aber sie haben Widerstand geleistet und nie daran gedacht, ihren wunderbaren Geburtsort zu verlassen. Doch dieses Mal standen sie kurz vor der physischen Vernichtung.<\/p>\n<blockquote><p><em>\u201eWir haben die H\u00f6lle durchgemacht; es ist unm\u00f6glich, sie mit Geschichten zu beschreiben. Es gab neun Monate lang kein Essen, keinen Strom und keine Heizung, aber wir hofften, dass etwas passieren w\u00fcrde, dass sie uns besch\u00fctzen w\u00fcrden.\u201c \u2013 Anyuta Azaryan<\/em><\/p><\/blockquote>\n<p>Am 19. September geriet Anahits Haus unter Beschuss. Die Kinder \u2013 das j\u00fcngste war noch nicht ein Jahr alt \u2013 wurden in eine H\u00f6hle in der N\u00e4he des Waldes gebracht. Sie hatten Angst, dass die Stimme des Kindes geh\u00f6rt w\u00fcrde. \u201eWir wissen sehr gut, wie sie mit Armeniern umgehen. Sie schlachten sie ab, ohne auf Alter und Geschlecht zu achten. Sie vergewaltigen und verst\u00fcmmeln sogar kleine M\u00e4dchen, es gibt viele solcher F\u00e4lle.\u201c<\/p>\n<p>Am n\u00e4chsten Tag, als die Intensit\u00e4t des Feuers nachlie\u00df, sagten die Dorfbewohner, dass die Aserbaidschaner in das Dorf eingedrungen seien, das von M\u00e4nnern, darunter auch Anahits beide S\u00f6hne, besch\u00fctzt worden sei. Es gab keine Zeit, eine geordnete Evakuierung zu organisieren. Immerhin hat Anahit ihre Dokumente schnell beisammen; seit sie w\u00e4hrend des Krieges 2020 bereits einmal fliehen musste, bewahrt Anahit sie immer an einem Ort auf.<\/p>\n<blockquote><p><em>\u201eSie erz\u00e4hlen von der Evakuierung und dass sie bis zu diesem Tag nicht an einen solchen Ausgang geglaubt h\u00e4tten. Sie h\u00f6rten, dass sich die Latschin-Br\u00fccke \u00f6ffnete, sie freuten sich, doch es folgte blitzschnell der Angriff der Aserbaidschaner.\u201c \u2013 Ilona Hovsepyan<\/em><\/p><\/blockquote>\n<p>Anahit Khachatryan fl\u00fcchtete mit acht Personen in ihrem Auto nach Stepanakert. Zwei Tage sp\u00e4ter, als klar war, dass der Feind in Stepanakert einmarschierte, boten die Friedenstruppen an, sie zum Flughafen zu bringen, wo sie zwei Tage hungrig und leidend auf dem Hof \u200b\u200bverbrachten. Die russischen Friedenstruppen lie\u00dfen sie nicht in das Flughafengel\u00e4nde. Sie standen drau\u00dfen, hungrig und frierend. \u201eEs war Golgatha, durch das wir gingen. Wir haben neun Monate lang Hunger, K\u00e4lte und Dunkelheit ertragen, aber wir wollten unser Paradies Artsakh nicht verlassen. Doch unter der Androhung von Vernichtung und Dem\u00fctigung wurden wir aus unseren H\u00e4usern vertrieben und unsere Geschichte wurde uns genommen\u201c, sagt Anahit.<\/p>\n<\/div>\n<div class=\"fusion-separator fusion-full-width-sep\"><\/div>\n<div class=\"fusion-image-element \">\n<div class=\"awb-image-frame awb-image-frame-2 imageframe-liftup\"><span class=\" fusion-imageframe imageframe-dropshadow imageframe-2\"><img decoding=\"async\" class=\"img-responsive wp-image-42094\" title=\"Armenien_Vertriebene_by_Arman Harutyunyan\" src=\"https:\/\/www.igfm.de\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/Photo-2-by-Arman-Harutyunyan_72.jpg\" sizes=\"(max-width: 640px) 100vw, 1200px\" srcset=\"https:\/\/www.igfm.de\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/Photo-2-by-Arman-Harutyunyan_72-200x133.jpg 200w, https:\/\/www.igfm.de\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/Photo-2-by-Arman-Harutyunyan_72-400x267.jpg 400w, https:\/\/www.igfm.de\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/Photo-2-by-Arman-Harutyunyan_72-600x400.jpg 600w, https:\/\/www.igfm.de\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/Photo-2-by-Arman-Harutyunyan_72-800x533.jpg 800w, https:\/\/www.igfm.de\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/Photo-2-by-Arman-Harutyunyan_72-1200x800.jpg 1200w, https:\/\/www.igfm.de\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/Photo-2-by-Arman-Harutyunyan_72.jpg 1500w\" alt=\"\" width=\"1500\" height=\"1000\" \/><\/span><\/div>\n<\/div>\n<div class=\"fusion-text fusion-text-3 first_line_post_p\">\n<p><em>Eine Gruppe heimatvertriebener Karabach-Armenier in Goris. Foto: Arman Harutyunyan<\/em><\/p>\n<\/div>\n<div class=\"fusion-separator fusion-full-width-sep\"><\/div>\n<div class=\"fusion-text fusion-text-4\">\n<p>Am Lachin-Kontrollpunkt hatten sie gro\u00dfe Angst, dass die Jungen nicht freigelassen w\u00fcrden, da viele von ihnen festgenommen wurden. Doch nach einiger Zeit durften auch die Jungen gehen. Au\u00dfer ihrer Dokumente konnten sie nichts mitnehmen.<\/p>\n<blockquote><p><em>\u201eDieser Weg war ein Weg der Stille und des Schmerzes, wo sich jeder ohne Worte verstand, wo es auf seine Weise sehr \u00e4hnliche und tragische Schicksale gibt.\u201c \u2013 Sona Sargsyan<\/em><\/p><\/blockquote>\n<p>Als sie endlich in Armenien ankamen, war der Empfang sehr herzlich. \u201eVom ersten Moment an hatten wir Seelenfrieden. Wir hatten entfernte Verwandte in Eriwan, die uns dort f\u00fcr einen Monat ein Haus gemietet haben. Hier leben wir acht auch jetzt noch. Wir m\u00fcssen nun dar\u00fcber nachdenken, was wir tun und wie wir in Zukunft weiterleben sollen. Wir sind dankbar f\u00fcr jede Unterst\u00fctzung. Ich danke Gott, dass meine Kinder am Leben sind.\u201c<\/p>\n<blockquote><p>\u201eIch gehe immer in Superm\u00e4rkte und sage: Hier ist es voll. Nichts ist in Karabach angekommen.\u201c \u2013 Merine Harutyunyan<\/p><\/blockquote>\n<p><em>\u00a0<\/em>An ihre Heimat erinnert sich Anahit mit gro\u00dfer Wehmut. Sie hat Tr\u00e4nen in den Augen, wenn sie an ihre Hunde denkt, die sie zur\u00fccklassen musste, oder an den Klosterkomplex Gandzasar \u2013 ein Bauwerk aus dem 13. Jahrhundert mit armenischen Inschriften und Wandmalereien, das auf der UNESCO-Liste steht. \u00dcber viele der ehemaligen Bewohner aus Anahaits Dorf gibt es keine Informationen, viele Menschen gelten als vermisst.<\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><em>\u201eWir verpacken unsere Erinnerungen, versuchen die D\u00fcfte, Schattierungen und Bilder zu bewahren, damit sie uns sp\u00e4ter in der Ferne w\u00e4rmen, aber in der Ferne verursacht das alles nur Schmerz. In der Ferne nimmt die Dosis des Bewusstseins jeden Tag tropfenweise zu, und die Unsicherheit weicht der Leere.\u201c \u2013 Sona Sargsyan<\/em><\/p>\n<p><em>\u00a0<\/em><\/p>\n<\/div>\n<div class=\"fusion-separator fusion-full-width-sep\"><\/div>\n<div class=\"fusion-image-element \">\n<div class=\"awb-image-frame awb-image-frame-3 imageframe-liftup\"><span class=\" fusion-imageframe imageframe-dropshadow imageframe-3\"><img decoding=\"async\" class=\"img-responsive wp-image-42095\" title=\"Armenien_Vertriebene_by_Arman Harutyunyan\" src=\"https:\/\/www.igfm.de\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/Photo-3-by-Arman-Harutyunyan_72.jpg\" sizes=\"(max-width: 640px) 100vw, 1200px\" srcset=\"https:\/\/www.igfm.de\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/Photo-3-by-Arman-Harutyunyan_72-200x133.jpg 200w, https:\/\/www.igfm.de\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/Photo-3-by-Arman-Harutyunyan_72-400x267.jpg 400w, https:\/\/www.igfm.de\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/Photo-3-by-Arman-Harutyunyan_72-600x400.jpg 600w, https:\/\/www.igfm.de\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/Photo-3-by-Arman-Harutyunyan_72-800x533.jpg 800w, https:\/\/www.igfm.de\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/Photo-3-by-Arman-Harutyunyan_72-1200x800.jpg 1200w, https:\/\/www.igfm.de\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/Photo-3-by-Arman-Harutyunyan_72.jpg 1500w\" alt=\"\" width=\"1500\" height=\"1000\" \/><\/span><\/div>\n<\/div>\n<div class=\"fusion-text fusion-text-5 first_line_post_p\">\n<p><em>Karabach-Armenier nach ihrer Flucht nach Armenien in Goris. Foto: Arman Harutyunyan<\/em><\/p>\n<\/div>\n<div class=\"fusion-separator fusion-full-width-sep\"><\/div>\n<div class=\"fusion-text fusion-text-6\">\n<p>\u00dcber 100.000 Heimatvertriebene haben seit der Offensive Aserbaidschans gegen Arzach im September 2023 die Grenze nach Armenien \u00fcberquert. Im ganzen Land wurden Hilfseinrichtungen installiert, um grundlegende Bed\u00fcrfnisse, wie Lebensmittelversorgung und Unterkunft, f\u00fcr die aus Arzach vertriebenen Menschen zu organisieren. Doch die Situation im Land ist angespannt. Denn auch wenn die Aufnahmebereitschaft gro\u00df ist, so \u00fcbersteigt der Hilfsbedarf die Kapazit\u00e4ten des kleinen Landes. Zudem sorgen ungel\u00f6ste Herausforderungen, die durch den 44-Tage-Krieg in 2020 entstanden sind, noch immer daf\u00fcr, dass Teile der Bev\u00f6lkerung unter schwierigen sozialen Bedingungen leben. Die erneute, gro\u00dfe Fl\u00fcchtlingswelle versch\u00e4rft die Situation.<\/p>\n<p>Die IGFM-Sektion Armenien hat als Antwort darauf einen Plan entwickelt, um den heimatvertriebenen Menschen aus Arzach zu helfen. Dieser beinhaltet sowohl die kurzfristige Erstversorgung als auch langfristige Unterst\u00fctzungsprogramme. Konkret geht es dabei zum einen um die kurzfristige Versorgung von zehn Familien mit Lebensmitteln, Kleidung und weiteren allt\u00e4glichen Bedarfsgegenst\u00e4nden und zum anderen, auf l\u00e4ngere Sicht, den Aufbau eines Hilfscenters f\u00fcr Rechtsfragen. Dort sollen die Vertriebenen bei der Beantragung von staatlichen Hilfen unterst\u00fctzt werden. Au\u00dferdem sollen sie dort die M\u00f6glichkeit haben, Rechtsbeistand f\u00fcr nationale und internationale Gerichtsverfahren zu bekommen. Dies ist auch vor dem Hintergrund der hohen Anzahl an vermissten Menschen wichtig. Familien haben zu einem gro\u00dfen Teil keinerlei Informationen \u00fcber ihre vermissten Angeh\u00f6rigen.<\/p>\n<p>Der Vorstand der IGFM hat sofort nach Beginn der Flucht der Armenier aus Berg-Karabach am 23. September 2023 der Sektion in Armenien finanzielle Mittel bereitgestellt, damit sie sofort bei Grenz\u00fcbertritt ankommende Fl\u00fcchtlinge befragen und Erste Hilfe leisten kann.<\/p>\n<\/div>\n<div class=\"fusion-separator fusion-full-width-sep\"><\/div>\n<div class=\"fusion-image-element \">\n<div class=\"awb-image-frame awb-image-frame-4 imageframe-liftup\"><span class=\" fusion-imageframe imageframe-dropshadow imageframe-4\"><img decoding=\"async\" class=\"img-responsive wp-image-42108\" title=\"Armenien_Unterst\u00fctzung_Shirinyan_Hamest_600-350\" src=\"https:\/\/www.igfm.de\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/Shirinyan-Hamest_600-350.jpg\" sizes=\"(max-width: 640px) 100vw, 600px\" srcset=\"https:\/\/www.igfm.de\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/Shirinyan-Hamest_600-350-200x117.jpg 200w, https:\/\/www.igfm.de\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/Shirinyan-Hamest_600-350-400x233.jpg 400w, https:\/\/www.igfm.de\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/Shirinyan-Hamest_600-350.jpg 600w\" alt=\"\" width=\"600\" height=\"350\" \/><\/span><\/div>\n<\/div>\n<div class=\"fusion-text fusion-text-7 first_line_post_p\">\n<p><em>Die Sektionsleiterin der armenischen IGFM-Sektion Bela Shikarian beim Verteilen von Lebensmitteln und weiteren Hilfsg\u00fctern. Foto: IGFM.\u00a0<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<\/div>\n<p><a href=\"https:\/\/www.igfm.de\/vertreibung-aus-karabach\/\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">https:\/\/www.igfm.de <\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Anahit Khachatryan ist 75 Jahre alt, sie wurde im Dorf Gandzasar in der Region Martakert in Berg-Karabach geboren. In ihrem Haus, das am Rande eines Waldes liegt, lebte sie seit \u00fcber 55 Jahren. Nach ihrer Ausbildung heiratete sie und arbeitete als Lehrerin in der Dorfschule. Sie hat vier Kinder, mehrere Enkel und Urenkel. Sie und ihre Familie haben bereits einige Schwierigkeiten \u00fcberwunden: Den Angriff der 90er Jahre, den Krieg. 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