{"id":74988,"date":"2026-03-19T11:01:25","date_gmt":"2026-03-19T10:01:25","guid":{"rendered":"https:\/\/humanrights-online.org\/?p=74988"},"modified":"2026-03-19T11:01:25","modified_gmt":"2026-03-19T10:01:25","slug":"ukraine-der-russische-bombenterror-erschoepft-die-zivilbevoelkerung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/humanrights-online.org\/de\/ukraine-der-russische-bombenterror-erschoepft-die-zivilbevoelkerung\/","title":{"rendered":"Ukraine: Der russische Bombenterror ersch\u00f6pft die Zivilbev\u00f6lkerung"},"content":{"rendered":"<h1>Die russischen Angriffe in der k\u00e4ltesten Zeit des Jahres haben bei der Zivilbev\u00f6lkerung in der Ukraine ihre Spuren hinterlassen.<\/h1>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"alignleft  wp-image-74989\" src=\"https:\/\/humanrights-online.org\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/Anastasia-Alekseyeva-600.jpg\" alt=\"Anastasia Alekseyeva\" width=\"502\" height=\"293\" srcset=\"https:\/\/humanrights-online.org\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/Anastasia-Alekseyeva-600-31x18.jpg 31w, https:\/\/humanrights-online.org\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/Anastasia-Alekseyeva-600-200x117.jpg 200w, https:\/\/humanrights-online.org\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/Anastasia-Alekseyeva-600-343x200.jpg 343w, https:\/\/humanrights-online.org\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/Anastasia-Alekseyeva-600-400x233.jpg 400w, https:\/\/humanrights-online.org\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/Anastasia-Alekseyeva-600.jpg 600w\" sizes=\"(max-width: 502px) 100vw, 502px\" \/>Attacken auf die kritische Infrastruktur, wor\u00fcber unsere Fernsehkan\u00e4le berichteten, beschreiben nicht ann\u00e4hernd die nachhaltigen Folgen, die die Zivilbev\u00f6lkerung in der n\u00e4chsten Zeit zu bew\u00e4ltigen hat.<\/p>\n<p>IGFM-Mitglieder in Kyjiw berichteten auf Telegram und anderen Kan\u00e4len \u00fcber ihre Verzweiflung, dass sie nicht wussten, wie sie bei 20 Grad unter Null und k\u00e4lter, zudem ohne Strom und Wasser, f\u00fcr ihre kleinen Kinder eine warme Mahlzeit zubereiten sollten. Bei Familien mit Kleinkindern, f\u00fcr die es keine Windeln mehr gab, lagen die Nerven blank. Die Menschen fanden keinen Schlaf, weil sie nicht wussten, wo die n\u00e4chste Drohne einschlagen w\u00fcrde.<\/p>\n<p>Jeder Gang durch die Eisesk\u00e4lte, um etwas einkaufen zu k\u00f6nnen, was es dann nicht gab, weil die Lastwagen die L\u00e4den nicht erreicht hatten, raubte ein St\u00fcck Zuversicht. Was in Kyjiw und anderen Gro\u00dfst\u00e4dten durch Zivilkr\u00e4fte und den Zusammenhalt der Bev\u00f6lkerung durch Schadensbegrenzung bew\u00e4ltigt werden konnte, fehlte in den grenznahen D\u00f6rfern. Sie waren tagelang f\u00fcr Helfer nicht erreichbar.<\/p>\n<p>Anton Alekseyev, Leiter die IGFM-Sektion Ukraine, berichtet, dass er und seine Unterst\u00fctzer die Pakethilfe wieder aufgenommen haben. \u201eDer M\u00e4rz geh\u00f6rt in der Ukraine zu den kalten Monaten; es wird weiter Stromausf\u00e4lle geben. In den D\u00f6rfern k\u00f6nnen wir mit Batterielampen Licht in die Dunkelheit bringen, mit kleinen Stromgeneratoren helfen, dass man etwas kochen kann. Durch die russischen Angriffe ist vielerorts die Versorgungskette unterbrochen, und es herrscht ein Mangel insbesondere an Hygieneartikeln, Medikamenten und medizinischen Hilfsmitteln wie Pflaster und Verbandsmaterial. Und auch das geh\u00f6rt zur Wahrheit: F\u00fcr das gleiche Geld gibt es jetzt weniger. Aber daf\u00fcr k\u00f6nnen die Armen nichts. Wir hoffen, dass Ihr uns unterst\u00fctzt\u201c, schrieb Alekseyev per Telegram. Monatlich schickt die IGFM Geld an das IGFM-B\u00fcro in Kyjiw, damit notwendige Sachen vor Ort gekauft werden k\u00f6nnen. Flei\u00dfige Helfer packen derweil in Frankfurt und anderen Orten weiter Pakete zu einem Warenwert von jeweils 30 Euro, die zu einem zentralen Lager in die Ukraine transportiert werden, von wo aus sie abgeholt und direkt zu den Empf\u00e4ngern gebracht werden. Bitte helfen Sie uns weiterhin.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die russischen Angriffe in der k\u00e4ltesten Zeit des Jahres haben bei der Zivilbev\u00f6lkerung in der Ukraine ihre Spuren hinterlassen. Attacken auf die kritische Infrastruktur, wor\u00fcber unsere Fernsehkan\u00e4le berichteten, beschreiben nicht ann\u00e4hernd die nachhaltigen Folgen, die die Zivilbev\u00f6lkerung in der n\u00e4chsten Zeit zu bew\u00e4ltigen hat. 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