{"id":34431,"date":"2022-04-28T16:18:18","date_gmt":"2022-04-28T14:18:18","guid":{"rendered":"https:\/\/humanrights-online.org\/de\/?p=34431"},"modified":"2022-05-04T18:12:49","modified_gmt":"2022-05-04T16:12:49","slug":"menschenrechtsbeauftragte-der-ukraine-ueber-kriegsverbrechen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/humanrights-online.org\/de\/menschenrechtsbeauftragte-der-ukraine-ueber-kriegsverbrechen\/","title":{"rendered":"Menschenrechtsbeauftragte der Ukraine \u00fcber Kriegsverbrechen"},"content":{"rendered":"<h1 style=\"text-align: center;\">&#8222;Wir suchen schon 16 000 Menschen&#8220; Denisowa &#8211; \u00fcber Kriegsverbrechen, \u00fcber Vermisste und nach Russland Deportierte<\/h1>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"alignnone size-large wp-image-34427\" src=\"https:\/\/humanrights-online.org\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/denisova-1024x410.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"410\" srcset=\"https:\/\/humanrights-online.org\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/denisova-31x12.jpg 31w, https:\/\/humanrights-online.org\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/denisova-200x80.jpg 200w, https:\/\/humanrights-online.org\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/denisova-400x160.jpg 400w, https:\/\/humanrights-online.org\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/denisova-405x162.jpg 405w, https:\/\/humanrights-online.org\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/denisova-600x240.jpg 600w, https:\/\/humanrights-online.org\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/denisova-768x307.jpg 768w, https:\/\/humanrights-online.org\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/denisova-800x320.jpg 800w, https:\/\/humanrights-online.org\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/denisova-1024x410.jpg 1024w, https:\/\/humanrights-online.org\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/denisova.jpg 1040w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/p>\n<h3><span class=\"VIiyi\" lang=\"de\"><span class=\"JLqJ4b ChMk0b\" data-language-for-alternatives=\"de\" data-language-to-translate-into=\"ru\" data-phrase-index=\"0\" data-number-of-phrases=\"1\"><span class=\"Q4iAWc\">Die Menschenrechtsbeauftragte der Obersten Rada der Ukraine, Ludmila Denisowa, erz\u00e4hlte Suspiliny (https:\/\/suspilne.media\/), \u00fcber die Anliegen, mit denen sich die Opfer an ihre Ombudsstelle wenden, dar\u00fcber wie und wie viele Ukrainer von Russland gewaltsam weggebracht wurden und wo die Russen sie festhalten, \u00fcber Krematorien in Mariupol und Vergewaltigungen in der Region Kiew durch das russische Milit\u00e4r, \u00fcber V\u00f6lkermord und Entf\u00fchrung von Waisenkindern.<\/span><\/span><\/span><\/h3>\n<p><strong>\u00dcbersetzung ins Deutsche, IGFM<\/strong><\/p>\n<p><strong>An nur einem Tag, am 20. April, gingen bei Ihnen 112 Anrufe ein. Was betreffen sie? <\/strong><\/p>\n<p>An erster Stelle &#8211; die Suche nach den Vermissten. Als n\u00e4chstes wurde etwas bombardiert, zerst\u00f6rt. Andere Themen sind humanit\u00e4re Korridore, Hilfe. Aber die Mehrheit betrifft die Suche. Wir suchen bereits mehr als 16.000 Menschen.<\/p>\n<p><strong>Unter diesen 16.000 sind welche Personen.. <\/strong><\/p>\n<p>Milit\u00e4r &#8211; zweitausend. Der Rest sind Zivilisten. Ein Viertel davon betrifft Mariupol.<\/p>\n<p><strong>Sind die Daten, die Sie \u00fcber die Deportation nach Russland haben, russische Daten? <\/strong><\/p>\n<p>Ja, sie werden jeden Tag von General Michail Mezentsev gemeldet, der die Offensive in Mariupol anf\u00fchrt. Und sie werden von meiner Kollegin, der Ombudsfrau f\u00fcr Menschenrechte der Russischen F\u00f6deration, best\u00e4tigt. Daher sind diese Daten wahr.<\/p>\n<p><strong>Haben Sie eigene Daten? <\/strong><\/p>\n<p>Wie k\u00f6nnen wir unsere Daten haben? Sie transportieren auch \u00fcber Grenzen hinweg, wo es keine unserer Kontrollpunkte gibt. Zuallererst ist dies die Region Rostow. Nach ihren Angaben \u00fcberquerten dort mehr als 700.000 die Grenze. Dann kommt die Region Belgorod. Sie werden auch auf die Krim deportiert.<\/p>\n<p><strong>Wie viele Menschen, sch\u00e4tzen Sie, sind freiwillig \u00fcber die Grenze gegangen?<\/strong><\/p>\n<p>Die Anreise mit dem eigenen Auto ist meiner Meinung nach freiwillig. Nach Angaben der Russischen F\u00f6deration gibt es 96.000 solcher Autos. Aber sie k\u00f6nnten auch weiter gefahren sein, die besetzten Gebiete nicht einfach durch die Ukraine verlassen haben k\u00f6nnen. Und deshalb, denke ich, haben sie die Gelegenheit genutzt, Russland in Richtung der Staaten der Europ\u00e4ischen Union zu verlassen. Weil meine Kollegen aus anderen L\u00e4ndern Aufrufe von B\u00fcrgern aus Mariupol, Charkiw und anderen St\u00e4dten der Ukraine erhalten haben, die mit ihren eigenen Autos angekommen waren.<\/p>\n<p><strong>\u00dcberqueren sie die Grenze zu Estland? <\/strong><\/p>\n<p>Ja, \u00fcber Narva.<\/p>\n<p><strong>Haben Sie Daten dar\u00fcber, wie viele sich so bewegt haben?<\/strong><\/p>\n<p>Nein. Es ist ja eine russische Grenze. Die, einschlie\u00dflich der Migrationsdienste der Europ\u00e4ischen Union, haben kein Interesse daran. Sie ber\u00fccksichtigen keine Ukrainer. Dies ist m\u00f6glich, wenn sie sich an die Konsulate und Botschaften der Ukraine in diesem Staat wenden. Und die meisten unserer B\u00fcrger tun das nicht.<\/p>\n<p>Es gibt Daten, die von der UNO gemeldet wurden &#8211; 4.800.000 sind dort gemeldet. Aber nicht alle unsere B\u00fcrger beantragen ja Asyl.<\/p>\n<p><strong>Was passiert mit den Menschen, die nach Russland gebracht wurden?<\/strong><\/p>\n<p>Es gibt verschiedene Daten. Erstens, wie kommen sie dorthin? Erstens werden sie wo immer m\u00f6glich an allen Orten festgenommen. Wir haben auch Geschichten, dass Menschen im Keller eines ausgebombten Hauses sa\u00dfen \u2013 es war Anfang M\u00e4rz \u2013 Orks (aus Herr der Ringe, Anm \u00dcB) kamen und nahmen sie mit, fast immer ohne Papiere. Dann wurden sie in Filtrationslager in den besetzten Gebieten der Gebiete Donezk und Lugansk gebracht. Dort wurde den m\u00e4nnlichen Personen die Frage gestellt: \u201eWie denkst Du \u00fcber die \u201eSonderoperation\u201c der Russischen F\u00f6deration auf dem Territorium der Ukraine?\u201c \u00a0Nat\u00fcrlich werden alle Handys \u00fcberpr\u00fcft. Diejenigen, die nicht die Pr\u00fcfung nicht bestanden haben, sind die &#8222;Nazis&#8220;, wie die Russen sagen. Sie werden weitergeleitet. Danach verlieren sich die Kenntnisse \u00fcber das weitere Schicksal dieser Menschen. Vielleicht sind sie in Lagern untergebracht. Der Rest wird in Busse verladen und in das Gebiet der Russischen F\u00f6deration transportiert.<\/p>\n<p>So beispielsweise nach Taganrog. Sie schlafen dort auf dem Boden in Kinderg\u00e4rten, auf Sportpl\u00e4tzen. Eine konkrete Familie &#8211; \u00a0eine \u00e4ltere Frau, 92 Jahre alt, die sich nicht mehr selbstst\u00e4ndig bewegen konnte. Sie wurde von ihrer 67-j\u00e4hrigen Tochter in den Keller runtergetragen. Da waren schon vier Personen, denen das Geb\u00e4ude geh\u00f6rte. Und dann kamen die \u201eOrks\u201c und nahmen sie mit. Es war der 5. M\u00e4rz. Bis zum 9. M\u00e4rz bewahrten sie sie irgendwo auf und brachten sie dann nach Taganrog. Dort waren sie bis zum 15. M\u00e4rz. Dann wurden sie in einen Zug gesetzt und am 20. M\u00e4rz in die Stadt Susdal in der Region Wladimir gebracht. Danach war die Kommunikation mit ihnen unterbrochen. Wo sie jetzt sind? Noch in der Region Wladimir? Wir wissen es nicht.<\/p>\n<p>Wir kennen bestimmte Lager. Dank russischer Freiwilligen. Sie schrieben mir, dass sie einen solchen Ort in der Region Pensa, dem Dorf Leonidowka, entdeckt h\u00e4tten. Was ist das f\u00fcr ein Lager? Fr\u00fcher lebten dort Arbeiter, die Atomm\u00fcll entsorgten. 10 H\u00e4user, 10 Geb\u00e4ude, alle umz\u00e4unt und mit einem Kontrollpunkt. Und diese Freiwilligen haben gez\u00e4hlt &#8211; es gibt dort 400 Menschen, 147 davon sind Kinder. Die Leute sind niedergedr\u00fcckt, in Winterkleidung. Sie baten um Babynahrung f\u00fcr sehr kleine Kinder, die im Keller geboren wurden, und dann wurden sie weggebracht. Diese Freiwilligen er\u00f6ffneten ein Konto und Leute \u00fcberwiesen Geld darauf &#8211; gew\u00f6hnliche Russen, die den Krieg nicht unterst\u00fctzten. Ich bat sie zu fragen, wohin unsere Leute von dort aus jetzt weiter wollen. Ganz alte Leute sagten: &#8222;Wir gehen schon nirgendwo mehr hin, werden \u00a0irgendwie hier bleiben.&#8220; Die J\u00fcngeren wollten definitiv alle weg. Wir beschlossen, es zu versuchen. Freiwillige kauften Tickets f\u00fcr eine Familie nach St. Petersburg, dann nach Estland. Unsere Kontaktleute trafen sie. Sie blieben zun\u00e4chst in Estland und zogen von dort weiter dann nach Stockholm. Jetzt versuchen wir, andere ebenso herauszubekommen.<\/p>\n<p><strong>Kinder sind mit ihren Eltern in Lagern. Aber sie nehmen auch Waisenkinder auf, nicht wahr? <\/strong><\/p>\n<p>Ja. Dies begann bereits vor Beginn dieser grauenvollen Milit\u00e4roperation am 24. Februar. Mehr als 1.100 Waisen wurden aus den vor\u00fcbergehend besetzten Gebieten Donezk und Luhansk weggebracht. Jetzt wissen wir, dass es mehr als zweitausend von ihnen gibt. Und nun will die Russische F\u00f6deration ein Gesetz \u00fcber ein vereinfachtes Verfahren zur Adoption ukrainischer Kinder durch russische Staatsb\u00fcrger verabschieden. Dies ist eine gef\u00e4hrliche Situation.<\/p>\n<p><strong>Gilt das als V\u00f6lkermord?<\/strong><\/p>\n<p>Ja, das ist V\u00f6lkermord am ukrainischen Volk. Denn die Identit\u00e4t geht verloren. Sie bringen ihnen die russische Sprache bei, sie wollen, dass sie den russischen Traditionen folgen. Keine Kinder &#8211; keine Zukunft, keine Ukrainer.<\/p>\n<p><strong>Haben Sie Daten zu sexuellen \u00dcbergriffen, \u00fcber die Sie sprechen k\u00f6nnen? <\/strong><\/p>\n<p>Ende M\u00e4rz begann unser Milit\u00e4r mit der Befreiung der Region Kiew. Es begannen Anrufe, Menschen sagten, sie seien Opfer sexueller Gewalt geworden. Gemeinsam mit UNICEF haben wir eine rund um die Uhr kostenlose psychologische Hotline eingerichtet. Vom 1. bis 14. April gab es 400 solcher Anrufe, und es geht nat\u00fcrlich weiter. Diese F\u00e4lle sind schrecklich. Psychologen sagen, dass sie schon schlimme F\u00e4lle h\u00e4uslicher Gewalt hatten, aber was russische Soldaten mit unseren Frauen, M\u00e4dchen, Kindern, \u00e4lteren Menschen und M\u00e4nnern gemacht haben, war hundertmal h\u00e4rter.<\/p>\n<p>Die Geschichten, die wir ver\u00f6ffentlichen, sind diejenigen, f\u00fcr die wir die Zustimmung erhalten haben. Aber von denen, die sich bei uns gemeldet haben, gibt es immer noch keine einzige Person, die vor den Ermittlungsbeh\u00f6rden aussagen m\u00f6chte. Denn es ist wenig Zeit vergangen. Der Projektleiter sagte mir: \u201eSiehst du, wenn die Opfer anrufen, sind sie entweder uns gegen\u00fcber aggressiv, sagen, dass \u201edu auch schuld an der Vergewaltigung bist.\u201c Oder im Gegenteil sagen sie: \u201eIch habe deine Zeit nicht verdient.\u201c Beides ist be\u00e4ngstigend. Und dann erinnern sie sich nur noch an den Anfang der Trag\u00f6die und das Ende. Aber der Teil dar\u00fcber zu erz\u00e4hlen, was genau passiert ist \u2013 der ben\u00f6tigt \u00a0Zeit. Der Projektleiter sagt, wenn drei, f\u00fcnf, sechs, manchmal acht Sitzungen vergangen sind, erst dann komme ein: \u201eDanke, es ist mir leichter geworden.\u201c Das hei\u00dft, ja, wir sprechen \u00fcber die von der Russischen F\u00f6deration begangenen Verbrechen. Aber die Durchf\u00fchrung von Ermittlungsverfahren, das ist die Arbeit des Generalstaatsanwalts, der Strafverfolgungsbeh\u00f6rden. Die machen das.<\/p>\n<p><strong>Kommen jetzt Meldungen bez\u00fcglich sexueller Gewalt aus den vor\u00fcbergehend besetzten Gebieten? <\/strong><\/p>\n<p>Wo eine Verbindung wieder aufgebaut wird, da erz\u00e4hlen die Leute. Und wenn es keine Verbindung gibt, wie sollen sie zum Beispiel in Mariupol telefonieren?<\/p>\n<p>Wir werden uns auf einiges gefasst machen m\u00fcssen, nachdem diese Stadt befreit ist. Denn diese Verbrechen&#8230; Was sie jetzt tun, ist die Leichen unserer B\u00fcrger zu verbrennen, damit es sp\u00e4ter einfach keine Beweise f\u00fcr ihre Verbrechen gibt. Es ist auch grauenhaft.<\/p>\n<p>Es gibt Beweise aus der Region Cherson, aber es gibt nicht nur sexuelle Gewalt. Im Allgemeinen gab es solche Gebiete der Russischen F\u00f6deration, die einfach &#8230;. Nun, zum Beispiel gibt es die Eingabe eines M\u00e4dchens, dessen Vater die H\u00e4nde abgehackt wurden. Vor diesem M\u00e4dchen, der Tochter. Der Vater starb an seinen Wunden. Und solche Erfahrungsberichte gibt es viele.<\/p>\n<p>Sexuelle Gewalt, wei\u00dft du, da brauchst du &#8230;. Was sagt der Psychologe? Es gibt zwei Eigenschaften. Erstens sind die Vergewaltiger junge Leute im Alter von 20 bis 25 Jahren. Das hei\u00dft, diejenigen, die damit aufgewachsen sind, wie Putin regiert hat, mit dieser seiner Propaganda. Das ist das erste. Und zweitens tun sie es \u00f6ffentlich. Auf jeden Fall vor anderen Menschen und Gruppen. Damit andere sehen k\u00f6nnen, wie sie sich \u00fcber die Vergewaltigten lustig machen.<\/p>\n<p>Und sie vergewaltigen so: Sie behalten zum Beispiel eine Schwester, die keine Vergewaltigung zulassen will. Wir haben Beweise daf\u00fcr, dass dies so geschehen ist, Geschwister, &#8211; die eine 25, die andere 16. Sie halten die 25-J\u00e4hrige fest, sie schreit, bettelt auf ihren Knien: \u201eTu das nicht deiner Schwester an, tu das mir an!\u201c Und die anderen beiden machen mit ihrer Schwester, was ihnen einf\u00e4llt. Das hei\u00dft, beide brauchen Hilfe.<\/p>\n<p>Und wenn f\u00fcnf Orks vor den Augen der Mutter einen 11-j\u00e4hrigen Jungen vergewaltigen, wie h\u00e4lt man das aus? Und wenn drei Orks eine 14-J\u00e4hrige vergewaltigen? Dann, als Butscha befreit wurde, bringt ihre Mutter das M\u00e4dchen zum Arzt und der sagt ihr, dass es schwanger ist. Eine Abtreibung war nicht m\u00f6glich und dann die Frage, wie soll die Mutter, wie das Kind da je wieder herauskommen?<\/p>\n<p>Sehen Sie, sie vergewaltigen und schreien: &#8222;Siehst du? Das wird mit jeder Nazi-Hure so sein.&#8220; Ist das nicht V\u00f6lkermord? Oder wenn ein Kind nicht leben will, ein 11-j\u00e4hriges M\u00e4dchen. Die Mutter und uns an und fragte, was sie tun solle. Das M\u00e4dchen f\u00fchle sich schuldig, weil es nicht auf seine Mutter geh\u00f6rt hatte. Die hatte ihr verboten rauszugehen in Gostomel, doch sie wollte ihr eine Freude bereiten und f\u00fcr sie Blumen pfl\u00fccken. Und da ist er, der Vergewaltiger. Und sie erinnert sich nur an den Anfang und erinnert dann an nichts mehr, nur an den Moment als sie zu Boden geschlagen wurde. Und weint.<\/p>\n<p><strong>Konnten Sie die Informationen \u00fcber das Krematorium in Mariupol best\u00e4tigen? <\/strong><\/p>\n<p>Wir sind nicht in Mariupol. Aber die Leute haben angerufen und gesagt: Wir sind mit 12 Leuten auf die Stra\u00dfe gegangen und einem strengen unbekannten Geruch nachgegangen. Und dann haben sie ein Krematorium gefilmt \u2013 wie die Vorrichtung einf\u00e4hrt und auf ihr Leichen gestapelt sind. Das erste Krematorium wurde, ich wei\u00df nicht, vor zwei Wochen geliefert. Und eine Maschine, die Tr\u00fcmmer beseitigt. Als die \u00d6ffentlichkeit auf Butscha gerichtet war, begannen sie, Beweise f\u00fcr die Verbrechen zu vernichten. Sie sortierten die Tr\u00fcmmer und brachten die Leichen zum Gesch\u00e4ft \u201eMetro\u201c &#8211; dort haben sie K\u00fchlschr\u00e4nke. Und dann merkten sie, dass es schon so viele Leichen gab, dass ein Krematorium nicht ausreichte. Und sie haben mehrere von ihnen dorthin gebracht, ich glaube, es gibt dort 13 Krematorien. Es gibt Beweise daf\u00fcr, dass wir all dies aufgezeichnet und \u00fcbermittelt haben.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em>28.04.2022<\/em><\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"https:\/\/suspilne.media\/233415-vtorgnenna-rosii-v-ukrainu-den-64-tekstovij-onlajn\/\">suspilne.media<\/a><\/p>\n<p>Foto: suspilne.media<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&#8222;Wir suchen schon 16 000 Menschen&#8220; Denisowa &#8211; \u00fcber Kriegsverbrechen, \u00fcber Vermisste und nach Russland Deportierte Die Menschenrechtsbeauftragte der Obersten Rada der Ukraine, Ludmila Denisowa, erz\u00e4hlte Suspiliny (https:\/\/suspilne.media\/), \u00fcber die Anliegen, mit denen sich die Opfer an ihre Ombudsstelle wenden, dar\u00fcber wie und wie viele Ukrainer von Russland gewaltsam weggebracht wurden und wo die Russen sie festhalten, \u00fcber Krematorien in Mariupol und Vergewaltigungen in der Region Kiew durch das russische Milit\u00e4r, \u00fcber V\u00f6lkermord und Entf\u00fchrung von Waisenkindern. \u00dcbersetzung ins Deutsche, IGFM An <a href=\"https:\/\/humanrights-online.org\/de\/menschenrechtsbeauftragte-der-ukraine-ueber-kriegsverbrechen\/\"> [&#8230;]<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":121,"featured_media":34433,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"slim_seo":{"title":"Menschenrechtsbeauftragte der Ukraine \u00fcber Kriegsverbrechen - Menschenrechte Osteuropa - News &amp; Konflikte","description":"\"Wir suchen schon 16 000 Menschen\" Denisowa - \u00fcber Kriegsverbrechen, \u00fcber Vermisste und nach Russland Deportierte Die Menschenrechtsbeauftragte der Obersten Rad"},"footnotes":""},"categories":[30,478,542,477,1241,72,76,1],"tags":[],"class_list":["post-34431","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-blog-news","category-country-russia-2","category-country-russia-3","category-country-ukraine-2","category-country-ukraine-de","category-russland-cat","category-ukraine-cat","category-unkategorisiert"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/humanrights-online.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/34431","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/humanrights-online.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/humanrights-online.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/humanrights-online.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/121"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/humanrights-online.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=34431"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/humanrights-online.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/34431\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":34661,"href":"https:\/\/humanrights-online.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/34431\/revisions\/34661"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/humanrights-online.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=34431"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/humanrights-online.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=34431"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/humanrights-online.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=34431"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}