{"id":19031,"date":"2019-08-13T12:46:37","date_gmt":"2019-08-13T10:46:37","guid":{"rendered":"https:\/\/humanrights-online.org\/de\/2-%d0%be%d0%b3%d0%be-%d0%b0%d0%b2%d0%b3%d1%83%d1%81%d1%82%d0%b0-%d1%81%d0%be%d1%81%d1%82%d0%be%d1%8f%d0%bb%d0%b0%d1%81%d1%8c-%d1%81%d0%b5%d0%bc%d0%b8%d0%bd%d0%b0%d1%80-%d0%b0%d1%80%d0%bc%d1%8f%d0%bd\/"},"modified":"2021-11-26T10:45:10","modified_gmt":"2021-11-26T09:45:10","slug":"armenien_2_ugust_jerevan","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/humanrights-online.org\/de\/armenien_2_ugust_jerevan\/","title":{"rendered":"Am 2. August fand in Eriwan das erste Seminar der armenischen IGFM Abteilung zum Thema \u201eDie Rolle der Medien und Menschenrechte in den L\u00e4ndern der \u00f6stlichen Partnerschaft und in Russland\u201c statt."},"content":{"rendered":"<h3>Am 2. August fand in Eriwan das erste Seminar der armenischen IGFM Abteilung zum Thema \u201eDie Rolle der Medien und Menschenrechte in den L\u00e4ndern der \u00f6stlichen Partnerschaft und in Russland\u201c statt.<\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/humanrights-online.org\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/IMG_20190802_135224-1024x576.jpg\" alt=\"\" \/><\/p>\n<p>Das Projekt, das unter der Beteiligung von sieben IGFM Abteilungen durchgef\u00fchrt\u00a0 wird, ist f\u00fcr die heutige armenische Realit\u00e4t relevant. Dieses Thema ist f\u00fcr die IGFM Abteilung zudem noch wichtig, weil die Mitglieder der Organisation haupts\u00e4chlich Journalisten sind und sie sehr h\u00e4ufig Vorschl\u00e4ge zur Reform des Medienbereichs sowie bei \u00f6ffentlichen Anh\u00f6rungen im Rahmen der \u201eMenschenrechtskoalition\u201c gemacht haben.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend des am 2. August stattgefundenen Seminars stellten Experten den objektiven Zustand der Medien im heutigen Armenien dar, den sich besser vorzustellen, war eine kleine Analyse des tats\u00e4chlichen Bildes vom Medienbereich vor der Revolution im Mai 2018 erforderlich. Die Menschenrechts-NGO Vorsitzende Bela Schikaryan, die vom Beruf Journalistin und Expertin f\u00fcr dieses Thema ist, stellte den Teilnehmern ihre Untersuchungsergebnisse zur Neugestaltung der armenischen Medien vor. In den letzten zehn Jahren hat Armenien einige Fortschritte auf dem Gebiet der Meinungsfreiheit erworben. Dies war m\u00f6glich weitgehend anhand einer unabh\u00e4ngigen Online-Plattform, sowie einschlie\u00dflich der Zivilgesellschaft. In den letzten zehn Jahren konnten Online-Medien durch den konsequenten Kampf Redefreiheit erreichen. Viele Medien, sowie ermittelte Journalisten hatten die M\u00f6glichkeit, zahlreiche Korruptionen und Probleme herauszufinden. Die fr\u00fcheren Beh\u00f6rden fanden den Weg, die Enth\u00fcllungen zu umgehen: Am besten durch die Vermeidung der Antworten oder durch die Ignorierung von Fakten. Das Problem war jedoch bei den \u00f6ffentlichen und privaten Medien unterschiedlich. Vor der Revolution passten die Nachrichtenabteilungen von mehr als siebzehn Fernsehsendern ihre Berichte haupts\u00e4chlich zur Residenz des Pr\u00e4sidenten an. Das hei\u00dft, das t\u00e4gliche Nachrichtenmaterial bestand aus einem regierungsnahen Szenario. Im Fernsehen gab es tats\u00e4chlich keine unerw\u00fcnschten politischen Inhalte enthaltene Berichte. Unter diesen Umst\u00e4nden wurden soziale Medien, insbesondere das Facebook immer wichtiger, wodurch objektive Nachrichtenseiten verbreitet wurden. Der Beginn und Verlauf der revolution\u00e4ren Bewegung in Armenien wurde auch \u00fcber soziale Medien verbreitet.<\/p>\n<p>Ganz anders ist die Situation im heutigen nachrevolution\u00e4ren Armenien. Heutzutage \u00fcben die Beh\u00f6rden keinen Druck auf die Medien aus. Es gibt keine Medien, die solche Tatsache anf\u00fchren k\u00f6nnen. Die Situation von Journalisten und oftmals Medienvorsitzenden ist jedoch heute ziemlich problematisch. Die privaten Medien geh\u00f6ren immer noch gr\u00f6\u00dftenteils zu verschiedenen Oligarchen, die haupts\u00e4chlich in die fr\u00fcheren Regierungskreise involviert waren. Zurzeit f\u00fchren diese Medien eine Anti-Propaganda gegen Beh\u00f6rden.<\/p>\n<p>Die Anw\u00e4ltin und Expertin Elen Manasyan, die beim Treffen anwesend war, stellte das aktuelle Korruptionssystem im Medienbereich vor und wies auf die realen Eigent\u00fcmer von Nachrichtenseiten und Agenturen hin. Eine der Massenmedien, die k\u00fcrzlich falsche Informationen \u00fcber die armenische Realit\u00e4t verbreitete, ist das von der Gesellschaft benannte \u201eKotscharyan News\u201c. Es geht um die vom zweiten armenischen Pr\u00e4sidenten Robert Kotscharyan finanzierten Medien, wer zurzeit eine Reihe von Anklageartikeln durchl\u00e4uft. Der ehemalige Pr\u00e4sident, der \u00fcber enormes Kapital verf\u00fcgt, finanziert also eine Reihe von Medien, um regierungsfeindliche und falsche Propaganda zu verbreiten.<\/p>\n<p>Marine Kostandyan pr\u00e4sentierte koordinierte Informationen \u00fcber Fake-Websites und -Gruppen. Sie erkl\u00e4rte dem Publikum, wie man falsche Nachrichten von echten unterscheiden kann. Allen Teilnehmern wurden Fragen gestellt, von welchen Webseiten sie die Information erhalten. Danach gab es dar\u00fcber Diskussionen, Kommentare.<\/p>\n<p>Die Bloggerin Lilit Avdalyan stellte die Situation der Journalistenrechte unter den gegebenen Umst\u00e4nden vor.<\/p>\n<p>Gennadi Kaunov stellte die Rolle und die M\u00f6glichkeiten der Medien in Moldawien dar. Er pr\u00e4sentierte noch einmal dem Publikum die Idee dieses Programms, die Webseite und ihre Funktionen.<\/p>\n<p>Nach der Zusammenfassung der Ergebnisse des Seminars haben die Experten festgestellt, dass im armenischen Medienbereich nach der ca. 25 j\u00e4hrigen Pause eine besondere Situation herrscht, in der die Medien von staatlichen Beschr\u00e4nkungen frei sind. Es gibt jedoch ein wirtschaftliches Problem, das h\u00e4ufig die Ursache f\u00fcr die nicht objektive Rolle des Medienfelds auftritt. Aber existieren noch objektive, unparteiische Medien, wie das \u201eRadio-Asatutyun\u201c, die die ganze Verantwortung der vor- und nachrevolution\u00e4re Zeit \u00fcbernommen haben. Viele Journalisten und Reporter wurden einfach Helden in diesem Kampf.<\/p>\n<p>Dieses Projekt gibt eine gute M\u00f6glichkeit, die Situation in den Medien, insbesondere in den Regionen, zu kommentieren und \u00f6ffentliche Diskussionen zu organisieren.<\/p>\n<p>#CivilSocietyCooperation<div class=\"fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-1 hundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling\" style=\"--awb-border-radius-top-left:0px;--awb-border-radius-top-right:0px;--awb-border-radius-bottom-right:0px;--awb-border-radius-bottom-left:0px;--awb-overflow:visible;--awb-flex-wrap:wrap;\" ><div class=\"fusion-builder-row fusion-row\">[\/fusion_text][\/fusion_builder_column]<\/div><\/div><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am 2. 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