Am 19. August, dem 2025. Welttag der humanitären Hilfe (WHD), schließen sich die Vereinten Nationen in der Ukraine und ihre humanitären Partner der weltweiten humanitären Gemeinschaft an, um der Helfer zu gedenken, die im Einsatz getötet oder verletzt wurden, und um einen stärkeren Schutz der Zivilbevölkerung und des humanitären Personals zu fordern.

Human rights

Der diesjährige WHD findet zu einem kritischen Zeitpunkt für die humanitäre Gemeinschaft statt. Wie der Untergeneralsekretär der Vereinten Nationen für humanitäre Angelegenheiten und Nothilfekoordinator Tom Fletcher sagte, ist das humanitäre System weltweit unterfinanziert, überlastet und unter Beschuss. 2024 war das Jahr mit den meisten Todesopfern unter den humanitären Helfern, mehr als 380 kamen ums Leben. Das Jahr 2025 ist bereits auf dem besten Weg, noch schlimmer zu werden.

In der Ukraine wurden seit Januar 2025 nach Angaben des Büros der Vereinten Nationen für die Koordinierung humanitärer Angelegenheiten vier humanitäre Helfer getötet, darunter zwei bei der Ausübung ihrer Tätigkeit, und mindestens 32 verletzt. Es wurden mehr als 100 Vorfälle gemeldet, bei denen humanitäre Helfer, Güter und Einrichtungen beschädigt wurden, was die zunehmenden Gefahren für diejenigen verdeutlicht, die sich für Menschen in Not einsetzen.

Der Krieg fordert weiterhin einen verheerenden Tribut von der Zivilbevölkerung. Im Juli 2025 wurde mit 286 getöteten und 1.388 verletzten Zivilisten die höchste monatliche Opferzahl seit Mai 2022 verzeichnet, so die UN-Menschenrechtsbeobachtungsmission in der Ukraine (HRMMU). Seit dem Beginn der umfassenden Invasion der Russischen Föderation in der Ukraine hat die HRMMU den Tod von mindestens 13.883 Zivilisten, darunter 726 Kinder, und 35.548 verletzte Zivilisten, darunter 2.234 Kinder, dokumentiert.

Die tatsächliche Zahl könnte noch höher sein, da einige Berichte noch nicht bestätigt wurden. Die diesjährige #ActForHumanity-Kampagne ist in der Ukraine besonders dringlich, da dort Zivilisten und Mitarbeiter von Hilfsorganisationen täglich durch Unsicherheit und Angriffe auf die zivile Infrastruktur bedroht sind. Wir fordern alle auf, sich mit den humanitären Helfern zu solidarisieren, ihren Schutz zu fordern und die von ihnen bereitgestellten Lebensgrundlagen zu unterstützen.

Verfolgen Sie unsere Aktualisierungen und beteiligen Sie sich an dem weltweiten Aufruf: #ActForHumanity. Gemeinsam können wir diejenigen ehren, die dienen und die Bedürftigen schützen.

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