{"id":5790,"date":"2012-07-13T15:23:06","date_gmt":"2012-07-13T13:23:06","guid":{"rendered":"http:\/\/humanrights-online.org\/en\/jahreskonferenz-2012-der-igfm-sektion-russland\/"},"modified":"2021-11-26T10:53:39","modified_gmt":"2021-11-26T09:53:39","slug":"jahreskonferenz-2012-der-igfm-sektion-russland","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/humanrights-online.org\/az\/jahreskonferenz-2012-der-igfm-sektion-russland\/","title":{"rendered":"Jahreskonferenz 2012 der IGFM-Sektion Russland"},"content":{"rendered":"<div class=\"fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-1 nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling\" style=\"--awb-background-position:left top;--awb-border-radius-top-left:0px;--awb-border-radius-top-right:0px;--awb-border-radius-bottom-right:0px;--awb-border-radius-bottom-left:0px;--awb-padding-top:20px;--awb-padding-bottom:20px;--awb-border-sizes-top:0px;--awb-border-sizes-bottom:0px;--awb-flex-wrap:wrap;\" ><div class=\"fusion-builder-row fusion-row\"><div class=\"fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-0 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-one-full fusion-column-first fusion-column-last fusion-column-no-min-height\" style=\"--awb-bg-size:cover;--awb-margin-bottom:0px;\"><div class=\"fusion-column-wrapper fusion-flex-column-wrapper-legacy\"><div class=\"fusion-title title fusion-title-1 fusion-sep-none fusion-title-text fusion-title-size-one\" style=\"--awb-margin-top-small:10px;--awb-margin-right-small:0px;--awb-margin-bottom-small:10px;--awb-margin-left-small:0px;\"><h1 class=\"fusion-title-heading title-heading-left\" style=\"margin:0;\">Jahreskonferenz 2012 der IGFM-Sektion Russland<\/h1><\/div><div class=\"fusion-text fusion-text-1\"><h2>Polizei bei der Pressekonferenz: Nur Einsch\u00fcchterung oder doch bereits mehr?<\/h2>\n<\/div><div class=\"fusion-clearfix\"><\/div><\/div><\/div><div class=\"fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-1 fusion_builder_column_1_2 1_2 fusion-one-half fusion-column-first\" style=\"--awb-bg-size:cover;width:48%; margin-right: 4%;\"><div class=\"fusion-column-wrapper fusion-flex-column-wrapper-legacy\"><div class=\"fusion-text fusion-text-2\"><p><b>Am 14. Juli 2012 fand in Moskau die Jahreskonferenz der IGFM-Sektion Russland statt.<\/b><\/p>\n<p>Ein denkw\u00fcrdiger Tag, da genau am Vortag hatte die Russische Staatsduma mit Pr\u00e4sident Putins Zustimmung ein neues Gesetz zur Einschr\u00e4nkung und Kontrolle von Nichtregierungsorganisationen (NGO) verabschiedet. Bereits vom F\u00f6derationsrat best\u00e4tigt und vom Pr\u00e4sidenten unterzeichnet tritt das Knebel-Gesetz Nr. 121-FS am 21.11.2012 in Kraft. Von diesem Tag an sind alle russischen NGOs, die aus dem Ausland finanzielle Unterst\u00fctzung erhalten, verpflichtet, sich \u00f6ffentlich und auf ihrer Homepage als &#8220;ausl\u00e4ndische Agenten&#8221; zu betiteln; ein Versto\u00df wird mit horrenden Geldstrafen bis hin zu einer 3j\u00e4hrigen Haftstrafe geahndet.<\/p>\n<\/div><div class=\"fusion-clearfix\"><\/div><\/div><\/div><div class=\"fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-2 fusion_builder_column_1_2 1_2 fusion-one-half fusion-column-last\" style=\"--awb-bg-size:cover;width:48%;\"><div class=\"fusion-column-wrapper fusion-flex-column-wrapper-legacy\"><div class=\"fusion-image-element in-legacy-container\" style=\"--awb-caption-title-font-family:var(--h2_typography-font-family);--awb-caption-title-font-weight:var(--h2_typography-font-weight);--awb-caption-title-font-style:var(--h2_typography-font-style);--awb-caption-title-size:var(--h2_typography-font-size);--awb-caption-title-transform:var(--h2_typography-text-transform);--awb-caption-title-line-height:var(--h2_typography-line-height);--awb-caption-title-letter-spacing:var(--h2_typography-letter-spacing);\"><span class=\" fusion-imageframe imageframe-none imageframe-1 hover-type-none\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/humanrights-online.org\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/01-ISHR_Russia-120714-conference.jpg\" alt class=\"img-responsive\"\/><\/span><\/div><div class=\"fusion-text fusion-text-3\"><p>Jahreskonferenz der IGFM-Sektion Russland<\/p>\n<\/div><div class=\"fusion-clearfix\"><\/div><\/div><\/div><div class=\"fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-3 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-one-full fusion-column-first fusion-column-last\" style=\"--awb-bg-size:cover;\"><div class=\"fusion-column-wrapper fusion-flex-column-wrapper-legacy\"><div class=\"fusion-text fusion-text-4\"><p>Nichtsdestotrotz, mutig und couragiert, im Geiste vereint und f\u00fcr die Sache stehend wurde es gerade vor diesem Hintergrund eine Konferenz der ganz besonderen Art. Von nah und fern kamen sie angereist: 20 Sprecher der IGFM-Arbeitsgruppen der russischen Sektion &#8211; von St. Petersburg im Westen bis Wladiwostok im Osten und von Murmansk im Norden bis Sotschi im S\u00fcden, ebenso Vertreter anderer Menschenrechtsorganisationen. Darunter altbekannte Gesichter, ehemalige politische Gefangene und deren F\u00fcrk\u00e4mpfer. Sie berichten \u00fcber ihre Arbeit und die neuen Probleme, die auf sie in ihrer Tagesarbeit zukommen.<\/p>\n<p>Die angereisten Vorsitzenden der IGFM-Sektionen aus Deutschland, Usbekistan, Aserbaidschan, der Ukraine, Moldawien und Armenien bekr\u00e4ftigten ihre Solidarit\u00e4t mit der B\u00fcrgerrechtsbewegung in Russland.<b> Karl Hafen<\/b>, Gesch\u00e4ftsf. Vorsitzender der deutschen Sektion der IGFM, und <b>Dr. Carmen Krusch-Gr\u00fcn<\/b>, ehrenamtliche GUS-Referentin der IGFM, unterstrichen die Notwendigkeit des Zusammenhalts, des engagierten gemeinsamen Eintretens f\u00fcr die Menschenrechte und gegen die neuen Restriktionen, die Russland in die Vergangenheit der Einparteiendiktatur mit starkem Geheimdienst-Apparat zur\u00fcckzuf\u00fchren drohen.<\/p>\n<p>Alle waren sich darin einig, dass von dieser Konferenz ein wichtiges Signal ausgehe, die freien Kr\u00e4fte b\u00fcndeln zu m\u00fcssen. &#8220;Wir m\u00fcssen wieder mit der Verfolgung derjenigen rechnen, die das Recht auf Meinungs-, Presse- und Versammlungsfreiheit f\u00fcr sich in Anspruch nehmen wollen, die die Regierung und insbesondere Pr\u00e4sident Putin kritisieren, die f\u00fcr faire Wahlen eintreten. Es ist leider wieder Realit\u00e4t, dass hinter Gef\u00e4ngnismauern Misshandlungen stattgefunden haben und offensichtlich weiter stattfinden. Aufkl\u00e4rung und \u00d6ffentlichkeitsarbeit m\u00fcssen verst\u00e4rkt werden&#8221;, so Karl Hafen.<\/p>\n<p><i>&#8220;Diese Konferenz der russischen Sektion mit Einbeziehung von Vertretern der IGFM-Sektionen aus den ehemaligen Sowjetrepubliken war in dieser Form einmalig. Das Credo der IGFM wurde von allen bekr\u00e4ftigt: Wir k\u00e4mpfen nicht gegen Regierungen, sondern f\u00fcr das Recht. Wir brauchen in Europa ein starkes Russland, dass zu seinen Werten und seiner Vergangenheit steht mit einer Regierung, die Kritik ertragen kann &#8211; die ihrer B\u00fcrger und die aus dem Ausland. Die Sektionen und der Internationale Rat der IGFM unterst\u00fctzen die russische Sektion bei ihrer Arbeit. Sie verwahren sich davor, entsprechend dem neuen NGO-Gesetz wegen dieser Unterst\u00fctzung &#8220;Agenten&#8221; genannt und wie solche Behandelt\u00a0 zu werden&#8221;<\/i>, soweit das Fazit von Karl Hafen.<\/p>\n<p>Nach Abschluss ihrer Jahrestagung lud die IGFM-Sektion Russland zu einer Pressekonferenz ein, die am 16.07.2012 im Moskauer Unabh\u00e4ngigen Pressezentrum stattfand und allen offen stand. Als sie beendet war, kam eine Person in Zivil auf den Pr\u00e4sidenten der russischen Sektion, Herrn <b>Vladimir Novitski<\/b>, zu und \u00fcberreichte ihm eine Vorladung der Staatsanwaltschaft. Er nahm es sehr gefasst.<\/p>\n<p>Die erste Frage der anwesenden Pressevertreter war f\u00fcr die Stimmung im Land bezeichnend: <i><b>&#8220;Hat jemand gesehen, ob der Mann fotografiert hat?&#8221;<br \/>\n<\/b><\/i><br \/>\nAuch wenn Herr Novitski und die anwesenden Journalisten meinten, dass die Vorladung nicht zwingend Gefahr f\u00fcr seinen Handlungsspielraum bedeuten muss, so spiegelt diese eine Frage die Betroffenheit und Sorge vieler russischer B\u00fcrger wieder, dass die Putin-Regierung einsch\u00fcchtern l\u00e4sst. Wer sich zu Freiheit und Menschenrechte bekennt und bereit ist, daf\u00fcr \u00f6ffentlich einzutreten, soll wissen, dass sein Nebenmann Meldung dar\u00fcber machen und dass dies auch Folgen haben kann und wahrscheinlich wird.<\/p>\n<\/div><div class=\"fusion-clearfix\"><\/div><\/div><\/div><div class=\"fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-4 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-one-full fusion-column-first fusion-column-last fusion-column-no-min-height\" style=\"--awb-bg-size:cover;--awb-margin-bottom:0px;\"><div class=\"fusion-column-wrapper fusion-flex-column-wrapper-legacy\"><div class=\"fusion-sep-clear\"><\/div><div class=\"fusion-separator fusion-full-width-sep\" style=\"margin-left: auto;margin-right: auto;width:100%;\"><\/div><div class=\"fusion-sep-clear\"><\/div><div class=\"fusion-clearfix\"><\/div><\/div><\/div><div class=\"fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-5 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-one-full fusion-column-first fusion-column-last fusion-column-no-min-height\" style=\"--awb-bg-size:cover;--awb-margin-bottom:0px;\"><div class=\"fusion-column-wrapper fusion-flex-column-wrapper-legacy\"><div class=\"fusion-title title fusion-title-2 fusion-sep-none fusion-title-text fusion-title-size-two\" style=\"--awb-margin-top-small:10px;--awb-margin-right-small:0px;--awb-margin-bottom-small:10px;--awb-margin-left-small:0px;\"><h2 class=\"fusion-title-heading title-heading-left\" style=\"margin:0;\"><h1>Jahreskonferenz der russischen Sektion: Berichte und Sorgen<\/h1><\/h2><\/div><div class=\"fusion-clearfix\"><\/div><\/div><\/div><div class=\"fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-6 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-one-full fusion-column-first fusion-column-last\" style=\"--awb-bg-size:cover;\"><div class=\"fusion-column-wrapper fusion-flex-column-wrapper-legacy\"><div class=\"fusion-text fusion-text-5\"><p>Die Atmosph\u00e4re bei der Jahreshauptversammlung war freundlich, ruhig, sachlich. Jedem war bewusst, wie einzigartig diese Konferenz nach der Verabschiedung des NGO-Gesetzes war. Es wurde bis abends sehr konzentriert gearbeitet. Die behandelten Themen gingen um Meinungsfreiheit, Pressefreiheit, Strafvollzugswesen, rechtliche Willk\u00fcr, ethnische Konflikte, Zusammenarbeit und andere. Jede vertretene Gruppe kam zu Wort und jeder wurde aufmerksam angeh\u00f6rt.<\/p>\n<\/div><div class=\"fusion-clearfix\"><\/div><\/div><\/div><div class=\"fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-7 fusion_builder_column_2_3 2_3 fusion-two-third fusion-column-first\" style=\"--awb-bg-size:cover;width:65.3333%; margin-right: 4%;\"><div class=\"fusion-column-wrapper fusion-flex-column-wrapper-legacy\"><div class=\"fusion-text fusion-text-6\"><p>Rechtsanwalt <b>Vladimir Novitski<\/b>, Pr\u00e4sident der russischen Sektion der IGFM, begr\u00fc\u00dfte die G\u00e4ste und befasste sich in seiner Einf\u00fchrung angesichts des neuen restriktiven NGO-Gesetzes mit den Auswirkungen der Politik des russischen Pr\u00e4sidenten Putin nach dem Motto <i>&#8220;F\u00fcr meine Freunde alles, den anderen nach Gesetz&#8221;<\/i>. Habe man den Wechsel Medwedew-Putin noch als Schelmenspiel verurteilt, so w\u00fcrden langsam allen die Augen ge\u00f6ffnet, dass dahinter eine Langzeitstrategie stehe.<\/p>\n<p>IGFM-Vizepr\u00e4sident<b> Prof. Dr. Marat Zachidow<\/b> er\u00f6ffnete die Jahresversammlung. Anl\u00e4sslich des 40j\u00e4hrigen Bestehens der IGFM berichtete <b>Karl Hafen<\/b>, Gesch\u00e4ftsf. Vorsitzender der deutschen Sektion, \u00fcber die Anf\u00e4nge bis hin zur Gr\u00fcndung der ersten Arbeitsgruppen in Moskau und St. Petersburg &#8211; damals noch Leningrad &#8211; vor 25 Jahren. Die IGFM stehe in einer gewissen Tradition der Verantwortung f\u00fcr die B\u00fcrgerrechtler, die wegen ihres Einsatzes f\u00fcr die verfolgten sowjetischen B\u00fcrgerrechtler so auch ihrer Beitr\u00e4ge bei den KSZE-Folgekonferenzen vom Ministerium f\u00fcr Staatssicherheit in der DDR und vom KGB der UdSSR als Staatsfeind bezeichnet und bek\u00e4mpft worden war. Dass der Gr\u00fcnder der IGFM, <b>Iwan I. Agrusow<\/b>, Russe war, war den meisten unbekannt.<\/p>\n<p>Nach diversen Gru\u00dfworten sprachen Vorstandsmitglieder, Arbeitsgruppensprecher und Vertreter anderer Organisationen. Der Leiter der Moskauer Rechtsakademie, <b>Ilja Rassolow<\/b>, sah die Schuld f\u00fcr Fehler und negative Entwicklungen nicht allein bei der russischen Regierung, sondern warf europ\u00e4ischen Gremien und ganz besonders der OSZE Ineffektivit\u00e4t beim Umgang mit Menschenrechtsproblemen vor. Meistens bleibe es bei Empfehlungen, denen aber die \u00dcberpr\u00fcfung der Umsetzung fehle. Der Europ\u00e4ische Menschenrechtsgerichtshof ersticke unter der Masse der Eingaben; eine Vorkontrolle fehle. Fast 50% der Eingaben gegen Russland w\u00fcrden f\u00fcr die Kl\u00e4ger entschieden, aber die Umsetzung der Urteile w\u00fcrde nicht konsequent verfolgt.<\/p>\n<p>Der ehemalige politische Gefangene <b>Alexei Smirnow<\/b> dankte der IGFM, B\u00fcrgerrechtler an einen Tisch gebracht zu haben. Smirnow war 1968 wegen seiner Kritik an der sowjetischen Regierung verwarnt und, weil er seine Kritik fortsetzte, 1982 wegen sogenannter &#8220;Additionsverbrechen&#8221; verhaftet und verurteilt worden. 1987 kam er frei. In seinem Beitrag beklagte er, dass die heutigen Vertreter der &#8220;Rechtsschutzvereine&#8221; schwach seien; die B\u00fcrgerrechtler der Sowjet\u00e4ra seien fast alle verstorben. Die heutigen B\u00fcrgerrechtler aber seien unf\u00e4hig, die Wahrheit zu vermitteln. Er sieht haupts\u00e4chlich in der Vereinzelung der Menschen die Chance f\u00fcr Putin, sein Weltbild durchzusetzen: <i>&#8220;Wir leben in einer Gesellschaft, in der man sich gegenseitig nicht mehr kennt.<\/i>&#8221;<\/p>\n<p>Eine ehemalige Mitarbeiterin im Innenministerium, jetzt bei der \u00fcberregionalen Einrichtung &#8220;Gesellschaftlichen B\u00fcrgersprechstunde&#8221; t\u00e4tig, beklagte die wieder anwachsende Unwissenheit und Unsicherheit russischer B\u00fcrger &#8211; vor allem der Jugendlichen &#8211; und welche Rechte sie im Verh\u00e4ltnis gegen\u00fcber Polizei und Beamten haben. <i>&#8220;Ein Schlag von einem Polizisten kostet ihn nichts; aber ein Schlag gegen einen Polizisten wird mit 3 &#8211; 4 Jahren Haft geahndet,&#8221;<\/i> &#8211; so die g\u00e4ngige Formel. Aber sie h\u00e4tten Rechte &#8211; in der Verfassung verankerte und vom Gesetz bestimmte, betonte sie und stellte eine Brosch\u00fcre &#8220;Rechtlicher Leitfaden f\u00fcr die Selbstverteidigung Jugendlicher&#8221; vor mit konkreten Hinweisen der &#8220;ersten vorbeugende Hilfe&#8221;.<\/p>\n<p><b>Prof. Dr. Pavel Schtscherbinin<\/b> aus Tambow, Vorstandsmitglied der IGFM-Russland, beklagte die Passivit\u00e4t, sein Recht einzuklagen und die mangelnde Solidarit\u00e4t gegen\u00fcber denen, die gema\u00dfregelt werden, weil sie sich gegen Willk\u00fcr zur Wehr setzen wollten. Besonders in der Provinz fern ab von Moskau wachse die Willk\u00fcr wieder an. Niemand lese mehr die russische Verfassung und so kenne niemand mehr seine Recht und Pflichten. Und auch die jungen Oligarchen, die reichen Empork\u00f6mmlinge, schafften sich Freir\u00e4ume f\u00fcr Gewalt &#8211; insbesondere an h\u00fcbschen jungen M\u00e4dchen &#8211; und Erpressung, aber die Zahl der Richter, die sich dem entgegenstellten, w\u00fcrde immer kleiner.<\/p>\n<p><b>Sergej Schimowolos<\/b> von der Arbeitsgruppe Nishnij Nowgorod der Sektion Russland und Vorstandsmitglied der Penal Reform International\/PRI, berichtete am eigenen Schicksal, mit welchen Methoden man versuche, einem die wirtschaftlichen Grundlagen zu zerst\u00f6ren, um ihn zu isolieren.<\/p>\n<p><b>Wladimir Schaklein<\/b>, Vertreter der IGFM-Arbeitsgruppe Swerdlowsker Region (Ural), der schon bei der Gr\u00fcndung der Russischen Sektion im Jahre 1993 dabei war, berichtete, dass \u00fcber 150 Journalisten im Ural inhaftiert seien und Misshandlungen in Haftanstalten wieder zunehmen. <i>&#8220;In Straflagern wird weiter Folter praktiziert; eine besondere schmerzhafte Methode ist das Schlagen auf die Geschlechtsteile. &#8230; Immer h\u00e4ufiger wird das Urteil gegen ein minderj\u00e4hriges Kind auf den Tag vertagt, an dem es 14 Jahre alt wird, um es hart bestrafen zu k\u00f6nnen.&#8221; <\/i><\/p>\n<p>Ein anderer Arbeitsgruppensprecher beklagte den sinkenden Widerstand gegen Korruption auf allen Ebenen: <i>&#8220;Tats\u00e4chlich ist es so, dass der Pr\u00e4sident Entscheidungen auf unterster\/kommunaler Ebene trifft und gleichzeitig Leute einsetzt, die eventuellen Widerstand im Keim ersticken. Dadurch werden Missbrauch und Korruption gef\u00f6rdert. Der Pr\u00e4sident ist die oberste Amtsperson, er gibt sogar Erl\u00e4sse f\u00fcr den pr\u00e4sidialen Autopark heraus. Das f\u00fchrt dazu, dass niemand mehr Verantwortung \u00fcbernimmt, und der Korruption ist T\u00fcr und Tor ge\u00f6ffnet. Es gibt in der Strafjustiz keine Richtlinien, wie das geahndet werden soll. Die Abgeordneten sollten ihr Geld durch Arbeit verdienen; aber was ist, wenn alle Entscheidungen doch nur im Namen des Pr\u00e4sidenten getroffen werden?&#8221;<\/i><\/p>\n<p><b>Anatoli Rekant<\/b>, Sprecher der Moskauer Arbeitsgruppe, wies im Hinblick auf die Versch\u00e4rfung des Versammlungsrechts und des NGO-Gesetzes darauf hin, dass viele Beamte sich das Recht auf unrechtm\u00e4\u00dfige Entscheidungen nehmen: <i>&#8220;Es kann nicht sein, dass die Beamten den Zeitpunkt und Ort einer Demonstration festlegen! Es ist der Veranstalter, der Ort und Zeit einer Demonstration festlegt. &#8211; Bei jeder Firma mit internationalen Beziehungen flie\u00dft das Geld von West nach Ost und umgekehrt, und die Beamten helfen dabei. Warum dann ein Sondergesetz gegen NGOs. Warum bestraft man uns?&#8221;<\/i><\/p>\n<p><b>Igor Priymak<\/b>, Vorsitzender der IGFM-Arbeitsgruppe Krasnojarsker Region\/Fernost Sibirien, berichtete \u00fcber ein regionales Problem. B\u00fcrger der Region haben ein Komitee &#8220;Das vergessene Regiment&#8221; gegr\u00fcndet, dem Vertreter aller Parteien angeh\u00f6ren. Es wendet sich gegen \u00dcbergriffe einer aufgel\u00f6sten Spezialeinheit, die man in die OMON-Sonderpolizei eingegliedert hat. Mitglieder dieser Einheit \u00fcberfallen russische B\u00fcrger und schie\u00dfen sich bei Widerstand sogar den Weg frei. Diese Einheit w\u00fcrde f\u00fcr spezielle Zwecke eingesetzt, um Eigent\u00fcmer von H\u00e4usern und Grundst\u00fccken zur Aufgabe zu zwingen, weil korrupte Beamte dieses fremde Eigentum f\u00fcr eigene Zwecke nutzen wollen. Zur Vorgehensweise: <i>&#8220;Es wird eine Hausdurchsuchung angeordnet und dann beginnt diese Gruppe zu stehlen. Der Hauseigent\u00fcmer versucht, den Polizisten das Diebesgut zu entrei\u00dfen und wird wegen angeblichen &#8220;Widerstands&#8221; verhaftet. Der Weg f\u00fcr die Enteignung\/\u00dcbernahme ist frei.&#8221;<\/i><\/p>\n<p>Die Russische Bewegung f\u00fcr Menschenrechte in Kaliningrad (K\u00f6nigsberg) beklagte, dass sich Polizisten und Staatsanw\u00e4lte auf die Seite der M\u00e4chtigen und nicht auf die Seite des Rechts gestellt haben. <i>&#8220;Wir treffen uns in vielen Foren. Warum m\u00fcssen wir unsere Rechte sch\u00fctzen, wo es doch so viele Polizisten und Staatsanw\u00e4lte gibt! Aber die sch\u00fctzen nur die Machthaber, nicht die Opfer. Putin hatte versprochen, die NGOs zu unterst\u00fctzen, tats\u00e4chlich aber nur die eigenen Vereine.&#8221;<\/i><\/p>\n<p><b>Michail S. Sawin<\/b> leitet den Soziologischen Dienst &#8220;Barometr&#8221;. Dieses Institut gibt es seit den siebziger Jahren und befasst sich mit der Erforschung von Trends. Seit der Wende hat es mit Unterst\u00fctzung des Europarates 250 Forschungsarbeiten durchgef\u00fchrt, die sich mit der Aufarbeitung der sowjetischen Vergangenheit befasst haben. Sein Fazit \u00fcber die Putin-\u00c4ra: Es ist schlechter geworden. Das Wissen wie auch das Bewusstsein von Recht sinken. Schreiben der Anwaltschaft werden negativ eingesch\u00e4tzt, der Ruf aller Beh\u00f6rden wird schlechter. Russische Richter sehen schlechter werdenden Menschenrechtsschutz. Die Umsetzung der Beschl\u00fcsse des Europarates geht langsamer vonstatten.<\/p>\n<\/div><div class=\"fusion-clearfix\"><\/div><\/div><\/div><div class=\"fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-8 fusion_builder_column_1_3 1_3 fusion-one-third fusion-column-last\" style=\"--awb-bg-size:cover;width:30.6666%;\"><div class=\"fusion-column-wrapper fusion-flex-column-wrapper-legacy\"><div class=\"fusion-image-element in-legacy-container\" style=\"--awb-caption-title-font-family:var(--h2_typography-font-family);--awb-caption-title-font-weight:var(--h2_typography-font-weight);--awb-caption-title-font-style:var(--h2_typography-font-style);--awb-caption-title-size:var(--h2_typography-font-size);--awb-caption-title-transform:var(--h2_typography-text-transform);--awb-caption-title-line-height:var(--h2_typography-line-height);--awb-caption-title-letter-spacing:var(--h2_typography-letter-spacing);\"><span class=\" fusion-imageframe imageframe-none imageframe-2 hover-type-none\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/humanrights-online.org\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/02-ISHR_Russia-Novitsky_Vladimir-president-120714.jpg\" alt class=\"img-responsive\"\/><\/span><\/div><div class=\"fusion-text fusion-text-7\"><h4>Wladimir Novitzky, Pr\u00e4sident der IGFM-Sektion Russland<\/h4>\n<\/div><div class=\"fusion-image-element in-legacy-container\" style=\"--awb-caption-title-font-family:var(--h2_typography-font-family);--awb-caption-title-font-weight:var(--h2_typography-font-weight);--awb-caption-title-font-style:var(--h2_typography-font-style);--awb-caption-title-size:var(--h2_typography-font-size);--awb-caption-title-transform:var(--h2_typography-text-transform);--awb-caption-title-line-height:var(--h2_typography-line-height);--awb-caption-title-letter-spacing:var(--h2_typography-letter-spacing);\"><span class=\" fusion-imageframe imageframe-none imageframe-3 hover-type-none\"><img decoding=\"async\" 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Sawin, Leiter des Soziologischen Diensts &#8220;Barometr&#8221;<\/h4>\n<\/div><div class=\"fusion-clearfix\"><\/div><\/div><\/div><div class=\"fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-9 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-one-full fusion-column-first fusion-column-last fusion-column-no-min-height\" style=\"--awb-bg-size:cover;--awb-margin-bottom:0px;\"><div class=\"fusion-column-wrapper fusion-flex-column-wrapper-legacy\"><div class=\"fusion-sep-clear\"><\/div><div class=\"fusion-separator fusion-full-width-sep\" style=\"margin-left: auto;margin-right: auto;width:100%;\"><\/div><div class=\"fusion-sep-clear\"><\/div><div class=\"fusion-clearfix\"><\/div><\/div><\/div><div class=\"fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-10 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-one-full fusion-column-first fusion-column-last fusion-column-no-min-height\" style=\"--awb-bg-size:cover;--awb-margin-bottom:0px;\"><div class=\"fusion-column-wrapper fusion-flex-column-wrapper-legacy\"><div class=\"fusion-title title fusion-title-3 fusion-sep-none fusion-title-text fusion-title-size-one\" style=\"--awb-margin-top-small:10px;--awb-margin-right-small:0px;--awb-margin-bottom-small:10px;--awb-margin-left-small:0px;\"><h1 class=\"fusion-title-heading title-heading-left\" style=\"margin:0;\"><h2>Vertreter der IGFM-Sektionen berichteten aus ihrer Arbeit<\/h2><\/h1><\/div><div class=\"fusion-clearfix\"><\/div><\/div><\/div><div class=\"fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-11 fusion_builder_column_1_5 1_5 fusion-one-fifth fusion-column-first\" style=\"--awb-bg-size:cover;width:16.8%; 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In der Folge seien Tausende von Kindern elternlos und sich selbst \u00fcberlassen. Schwerpunkt der Sektionsarbeit bleibt Humanisierung des Strafvollzugs.<\/p>\n<p>Frau <b>Saadat Bananyarly<\/b>, Pr\u00e4sidentin der IGFM-Sektion Aserbeidschan, sieht die Aufgabe ihrer Sektion in der Leistung direkten juristischen Beistands, z.B. durch Stellung von Rechtsanw\u00e4lten in Zivilverfahren. Au\u00dferdem sei es notwendig, immer mehr Frauen auf ihre neue Rolle als Familienoberhaupt vorzubereiten, weil viele M\u00e4nner auf der Suche nach Arbeit ausgereist seien. Au\u00dferdem sei die permanente Wahlbeobachtung auf allen Ebenen &#8211; Kommune bis Parlament &#8211; notwendig, da Stimmenausz\u00e4hlungen immer wieder beeinflusst w\u00fcrden.<\/p>\n<p><b>Prof. Dr. Marat Zachidow<\/b>, Pr\u00e4sident der Sektion Usbekistan und IGFM-Vizepr\u00e4sident, berichtete \u00fcber die Probleme in seinem Land und konzentrierte sich dann via Powerpointpr\u00e4sentation auf die gewaltsame Vertreibung der usbekischen Minderheit aus Kirgisien durch nationalistische kirgisische Kr\u00e4fte. Diese Verbrechen mit vielen Toten wurden von der Weltpresse kaum wahrgenommen.<\/p>\n<p>Frau <b>Bella Shikaryan<\/b>, Pr\u00e4sidentin der IGFM-Sektion Armenien, k\u00fcmmert sich insbesondere um die Pressefreiheit in ihrem Land. <i>&#8220;Journalisten d\u00fcrfen alles schreiben, aber die Zensur bestimmt, ob es genommen werden darf. Wie soll man unter solchen Bedingungen ehrlich sein Brot verdienen?&#8221;<\/i> &#8211; so Shikaryan zur Lage ihrer Kollegen im Land.<\/p>\n<\/div><div class=\"fusion-clearfix\"><\/div><\/div><\/div><div class=\"fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-14 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-one-full fusion-column-first fusion-column-last\" style=\"--awb-bg-size:cover;\"><div class=\"fusion-column-wrapper fusion-flex-column-wrapper-legacy\"><div class=\"fusion-text fusion-text-22\"><p>Zusammenfassung: Karl Hafen<\/p>\n<p>Juli 2012<\/p>\n<\/div><div class=\"fusion-clearfix\"><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":113,"featured_media":4613,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"slim_seo":{"title":"Jahreskonferenz 2012 der IGFM-Sektion Russland - Menschenrechte Osteuropa - News &amp; Konflikte","description":"Jahreskonferenz 2012 der IGFM-Sektion Russland Polizei bei der Pressekonferenz: Nur Einsch\u00fcchterung oder doch bereits mehr? 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