Der ukrainische Journalist Ruslan Kotsaba wird am 31.01. erneut vor Gericht gestellt
Treffen mit Kotsaba 1

Der ukrainische Journalist und Pazifist Ruslan Kotsaba nahm heute, am 25. Januar, an einem Treffen mit Vertretern der IGFM und der Deutschen Friedensgesellschaft (DFG) teil. (Foto: Von links nach rechts – Dr. C. Krusch-Grün, IGFM Deutschland, Ruslan Kotsaba, Dr. G. Lennert, DFG.)

Ruslan Kotsaba wurde wegen „Behinderung der legitimen Aktivitäten der Streitkräfte der Ukraine“ angeklagt und wegen seiner offenen Kritik und Weigerung, sich am Krieg in der Ostukraine zu beteiligen, im Jahr 2016 zu 3,5 Jahren Gefängnis verurteilt. Er verbrachte 524 in Untersuchungshaft (Einzelhaft strengen Regimes). Nach mittlerweile geändertem Gesetz zählte 2016 noch 1 Tag in Untersuchungshaft für zwei Tage Gefängnishaft, insofern entsprach seine Haftzeit 1048 Gefängnistagen, also fast 3 Jahren). Nach dieser Haftzeit wurde er von den Anklagepunkten freigesprochen. Er erhielt keine Entschädigung, sondern im Gegenteil, steht nun wieder am Anfang. Am Mittwoch, den 31.1., wird er erneut mit denselben Anklagenpunkten vor Gericht gestellt.

Weitere Informationen zu diesem Fall folgen in Kürze.